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Studie: Nachtgebete sind gut für den Schlaf

Eine neue Studie soll es belegen: Wer regelmäßig vor dem Zubettgehen betet, hat mehr vom Schlaf. Neben dem Zwiegespräch mit Gott hat allerdings auch ein Naturphänomen großen Einfluss auf die Nachtruhe.

Umfrage | Bonn - 25.05.2017

Wer vor dem Zubettgehen betet, schläft danach besser und länger. Das ist eine weitere Erkenntnis aus dem kürzlich vorgestellten "Beurer Schlafatlas 2017", die am Donnerstag zusätzlich veröffentlicht wurde. Allerdings beten laut der Studie nur rund 20 Prozent aller Deutschen täglich oder zumindest gelegentlich vor dem Schlafengehen.

"Die Schlafgewohnheiten von Menschen, die abends vor dem Einschlafen noch beten, sind in vielen Bereichen ungewöhnlich", sagte Michael Feld, Autor des "Schlafatlas", der das Schlafverhalten in einer repräsentativen Umfrage unter knapp 3.500 Bundesbürgern untersucht hatte.

Jeder Zweite schläft bei Vollmond anders

So habe das abendliche Beten einen leicht positiven Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem Schlaf. Zudem, so Feld weiter, schliefen Betende länger als der Bundesdurchschnitt, gingen früher ins Bett und erinnerten sich deutlich häufiger an ihre Träume. Darüber hinaus schrieben 46 Prozent aller Befragten, die abends beten, auch dem Vollmond einen Einfluss auf ihren Schlaf zu. Diese Zahl liege deutlich über dem Bevölkerungsdurchschnitt von 38 Prozent. (KNA)

Unsere Gebete: Das Nunc dimittis

Kurz vor seinem Tod hebt ein Greis zum Lobpreis Gottes an: Der alte Simeon erkennt im neugeborenen Jesus den Retter der Welt. Mit den Worten des "Nunc dimittis" betet die Kirche jede Nacht vor dem Zubettgehen.

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