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Unser Kirchenjahr

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  • Fastenexerzitien

Unser Kirchenjahr

Mehr als nur Weihnachten und Ostern

Christliche Feste gibt es viele im Jahr. Während manche eine große Bekanntheit genießen, sind andere wiederum nur "eingefleischten" Katholiken ein Begriff. Katholisch.de stellt in dieser Übersicht die Feste des liturgischen Jahres sowie andere wichtige Feiertage vor.

Zeit im Jahreskreis

  • Dreifaltigkeitssonntag
  • Fronleichnam
  • Herz-Jesu-Fest
  • Heiliger Johannes
  • Peter und Paul
  • Mariä Heimsuchung
  • Verklärung Christi
  • Mariä Himmelfahrt
  • Erntedank
  • Allerheiligen/Allerseelen
  • Sankt Martin
  • Christkönig
Zum Jahreskreis

Gott sind drei

Wer eine Eselsbrücke braucht, um sich den Termin für den Dreifaltigkeitssonntag zu merken, kann sich so behelfen: Salopp formuliert ist es der Auftakt für die "normalen" Sonntage jenseits der "besonderen" Sonntage. Eigentlich ist das gar nicht so schwer...

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Der Himmel unterwegs

Wer Fronleichnam nicht kennt, der könnte am zweiten Donnerstag nach Pfingsten verwundert aus dem Fenster schauen, wenn eine Schar von Gläubigen singend und betend an seinem Haus vorbei zieht. Fronleichnam ist einer der volkstümlichsten und buntesten Feiertage im Kirchenjahr.

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Symbol unendlicher Liebe

Süßliche Andachtsbilder, ein von Dornen umranktes Herz, gelb-orange leuchtende Flammen: Womöglich sind das die ersten Assoziationen, die das Herz-Jesu-Fest hervorruft. Katholiken feiern den Tag am dritten Freitag nach Pfingsten.

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Täufer und Lichtgestalt

In der Mitte des Jahres, sechs Monate vor Weihnachten feiert die Kirche den Johannistag. Der kirchliche Festkalender hat das Fest der Geburt Johannes des Täufers bewusst auf diesen Tag gelegt. Bestimmend dafür war die Vorgeschichte der Geburt Jesu.

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Die Kirchensäulen

Wer den Vatikan besucht, kommt an zwei mächtigen Gestalten nicht vorbei: Petrus und Paulus. Überlebensgroß stehen die beiden Apostelfürsten vereint auf dem Petersplatz. Die kolossalen Marmorstatuen sind jedoch mehr als nur "Türsteher" vorm Petersdom.

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Eine heilsame Begegnung

Die Heimsuchung oder das lateinische Wort "Visitatio" (Besuch)bezeichnet die Begegnung von Maria und Elisabeth, die Lukas in seinem Evangelium (1,39-56) schildert. Maria ist, so würde man heute wohl sagen, ungeplant schwanger. Sie hatte es sicherlich nicht leicht...

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Ein göttlicher Augenblick

Am 6. August feiert die katholische Kirche die "Verklärung Christi" (oder "Verklärung des Herrn"). Das Fest bezieht sich auf eine Stelle in den Evangelien über den Berg Tabor, östlich von Nazareth. Dort haben die Jünger ein überwältigendes Erlebnis.

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Blume des Feldes, Lilie der Täler

Mariä Himmelfahrt am 15. August ist das älteste und bekannteste der vielen Marienfeste, die die katholische Kirche über das Jahr verteilt feiert. Obgleich in der Bibel nur in Andeutungen über eine leibliche Aufnahme Marias in den Himmel berichtet wird.

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Danke

Birnen und Äpfel, Karotten und Kürbisse, Nüsse und frisch gebackenes Brot – einmal im Jahr finden die reichen Gaben der Natur ihren Weg in die christlichen Kirchen. Der Altar ist dann mit prächtigen, farbenfrohen Arrangements geschmückt, als kleiner Dank für die Ernte.

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Lichter für die Toten

Eigentlich möchte man in der Dunkelheit ja lieber nicht über Friedhöfe streifen. Doch es gibt eine Ausnahme: Wer in den Abendstunden des 1. und 2. November die letzten Ruhestätten seiner Angehörigen besucht, dem bietet sich ein beeindruckendes Bild.

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Laterne, Laterne

Es waren die Gänse, die den heiligen Martin verrieten - das sagt zumindest die Legende: Danach war Martin im Jahr 372 dazu ausersehen worden, Bischof von Tours zu werden. Allerdings wäre die Sache um ein Haar ganz anders gekommen. Heute spielen Laternen für das Fest eine wichtige Rolle.

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Jesus als Herrscher

Es steht an einem prominenten Platz und fristet doch ein Schattendasein: Das Christkönigsfest gehört zu den unbekannteren Hochfesten im Kirchenjahr. Zur Zeit des Nationalsozialismus war das anders. Dort hatte das Fest eine wichtige Rolle im Widerstand gegen das NS-Regime.

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Weihnachtsfestkreis

  • Advent
  • Heilige Barbara
  • Mariä Empfängnis
  • Heilige Lucia
  • Weihnachten
  • Silvester
  • Gottesmutter Maria
  • Dreikönigsfest
  • Darstellung des Herrn
  • Heiliger Blasius
Zum Weihnachtsfestkreis

Zeit der Vorbereitung

Der Advent ist die vierwöchige Vorbereitungszeit auf Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi. Das Wort kommt vom lateinischen "adventus", was sich mit Ankunft übersetzen lässt. Mit dem ersten von vier Adventssonntagen beginnen das Kirchenjahr und der Weihnachtsfestkreis.

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Legendäre Märtyrerin

Sie ist eine der populärsten Heiligen. In vielen Kalendern ist der 4. Dezember als Namensfest der heiligen Barbara besonders ausgewiesen. Gärtnereien und Blumengeschäfte profitieren vom Brauchtum des Barbaratags.

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Ohne Erbsünde empfangen

Zu den in Deutschland eher unbekannten Hochfesten zählt Mariä Empfängnis am 8. Dezember. An dem Tag gedenken die Christen der Zeugung Marias, die nach der Lehre der Kirche ohne Erbsünde auf die Welt kam. Offiziell trägt das Fest einen sperrigen Namen.

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Sagenumwobene Lucia

Die heilige Lucia von Syrakus (Sizilien) war eine Martyrerin im 4. Jahrhundert. Sie wird vor allem in Schweden mit einem besonderen Lichterfest verehrt. Der Brauch geht auf eine legendarische Begebenheit aus ihrem Leben zurück.

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Ein Gott wird Mensch

Festliche Gottesdienste an gleich zwei aufeinander folgenden Feiertagen, die Krippe, der geschmückte Weihnachtsbaum und natürlich viele Geschenke: So aufwendig wie Weihnachten wird kein anderes Fest im Kirchenjahr gefeiert. Das hat natürlich einen Grund.

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Feuerwerk und Friedensappell

Mit lautem Knallen und hellen Blitzen wird landauf, landab das neue Jahr begrüßt. Durch den Brauch, Feuerwerkskörper in den Himmel zu schießen und in den Straßen Böller zu zünden, erinnert Silvester an heidnische Feste. Allerdings hat das Fest auch eine kirchliche Komponente.

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Menschenmutter, Gottesgebärerin

In den ersten Jahrhunderten des Christentums feierten die Menschen in Rom am 1. Januar ein Fest namens "Natale sanctae Mariae", ein allgemeiner Gedenktag für die Gottesmutter. Durch die zunehmende Bedeutung anderer Marienfeste rückte der Tag allerdings in den Hintergrund.

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Und sie folgten dem Stern...

Am 6. Januar feiern die Christen das Dreikönigsfest oder auch "Erscheinung des Herrn" (früher "Epiphanie"). In diesen Tagen ziehen viele Kinder landauf, landab singend durch die Straßen. Seit 1164 hat das Fest zudem eine besondere Verbindung mit dem Kölner Dom.

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Kein gewöhnliches Kind

Am 2. Februar feiert die das "Fest der Darstellung des Herrn" oder auch "Maria Lichtmess". Diese Tradition geht auf einen biblischen Ursprung zurück, der mit einem Besuch von Maria, Josef und ihrem Kind im Tempel zu tun hat.

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Heiliger gegen Halskrankheiten

Nur wenig ist von dem Bischof des armenischen Sebaste bekannt. Seine Verehrung ist dennoch ungebrochen. Nach den Messen am Lichtmesstag und am darauf folgenden Festtag des Heiligen erbitten viele Gläubige den nach dem Heiligen der jungen Kirche benannten Segen.

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Osterfestkreis

  • Aschermittwoch
  • Heiliger Josef
  • Fastenzeit
  • Verkündigung des Herrn
  • Palmsonntag
  • Gründonnerstag
  • Karfreitag
  • Ostern
  • Weißer Sonntag
  • Christi Himmelfahrt
  • Pfingsten
Zum Osterfestkreis

Aschekreuz und saurer Hering

Zum Beginn der Fastenzeit erinnert das Aschekreuz als Symbol an die Vergänglichkeit des Menschen. "Am Aschermittwoch ist alles vorbei…", so heißt es in einem bekannten Karnevalslied. Der Tag, an dem das närrische Treiben vorbei ist, markiert zugleich den Beginn einer wichtigen Zeit.

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Zimmermann mit großem Herzen

Josef, der Zimmermann. Josef, der an der Krippe die Laterne hält. Josef, der Ziehvater Jesu. Das sind womöglich die Bilder, die viele von ihm vor Augen haben werden. Vielleicht auch: Josef als alter Mann mit dichtem Bart. Denn so zeigen ihn viele Darstellungen. In ihm steckt aber mehr.

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40 Tage ohne

Die Fastenzeit bezeichnet die österliche Bußzeit, die 40 Tage dauernde Vorbereitung auf Ostern. Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und endet mit der Osternacht. Die Gläubigen sollen in der Fastenzeit auf Dinge verzichten. Eine Hungerkur muss aber nicht zwingend sein.

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"Du wirst ein Kind empfangen"

Wie muss sich Maria gefühlt haben: Ein Engel erscheint der jungen Frau und verkündet ihr, dass sie Gottes Sohn zur Welt bringen wird. Diesen Moment feiern Christen heute unter dem Namen "Verkündigung des Herrn".

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Dunkle Vorahnung

Der Palmsonntag trägt den Anfang und das Ende in sich. Beim triumphalen Einzug in Jerusalem wird Jesus von den Menschen frenetisch gefeiert wie ein König - ein wundertätiger, friedlicher Herrscher, dessen weiteres Schicksal aber schon besiegelt ist. So ist Palmsonntag ein wichtiger Tag.

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Das letzte Abendmahl

Am Gründonnerstag gedenken die Christen des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern hielt und damit die Eucharistie einsetzte, wie wir sie heute kennen. Die Gottesdienste zu Gründonnerstag werden häufig mit einer Fußwaschung verbunden. Das hat einen besonderen Grund.

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"Es ist vollbracht"

Der Karfreitag steht im Zeichen des Leides und erinnert an die Kreuzigung Jesu. In dem Begriff "Karfreitag" steckt das althochdeutsche "kara", was übersetzt wird mit Wehklage oder Trauer. Der Karfreitags-Gottesdienst ist in seiner Form im Kirchenjahr einmalig.

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Christus ist auferstanden

Schokoeier, Osternest, Osterhase – was den meisten wahrscheinlich zuerst in den Kopf kommt, wenn es um Ostern geht, das hat nur herzlich wenig mit dem zu tun, worum es den Christen bei dem höchsten Fest im Kirchenjahr eigentlich geht.

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Das erste Mahl

Seinen feierlichen Namen verdankt der Weiße Sonntag (lat. dominica in albis) als erster Sonntag nach Ostern den weißen Gewändern der neugetauften Christen. Der Tag ist für junge Christen ein wichtigstes Ereignis.

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Viel mehr als nur Vatertag

Vielen Deutschen ist dieser Tag inzwischen vor allem als Vatertag bekannt. Männer ziehen von Kneipe zu Kneipe oder treffen sich zu Radtouren oder zum Kegeln. Dass dieser Tag aber seit den 30er Jahren in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag ist, liegt an einem christlichen Fest.

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Ein frischer Geist weht

Pfingsten ist ein wichtiges und zugleich schwer zu fassendes Kirchenfest. So ganz anders als Weihnachten mit dem Kind in der Krippe, so ganz anders als Ostern, an dem das Licht die Nacht erhellt. Hier geht es um den Heiligen Geist.

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