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02.September
Apollinaris Morel

Apollinaris, geboren am 12. Juni 1739 zu Prez-vers-Novéaz in der Schweiz, war ein Kapuziner und Seelsorger für deutsche Katholiken in Paris. 1762 war er in den Kapuzinerorden eingetreten und empfing 1764 die Priesterweihe. Zunächst arbeitete er mehrere Jahre als Lehrer, 1788 übernahm er dann die Seelsorge für etwa 5.000 Deutsche. Als er den Eid auf die Zivilkonstitution des Klerus verweigerte, wurde er eingekerkert und am 2. September 1792 hingerichtet.

Auf dem Bild ist die Apollinariskirche in Remagen zu sehen.


Bild: © buFka/fotolia.com

Gebet des Tages

Gütiger Gott,
erleuchte deine Gläubigen
und mach ihre Herzen hell
durch den Glanz deiner Gnade.

Gib, dass wir in diesem Licht
Christus als unseren Erlöser allezeit erkennen
und ihn wahrhaft aufnehmen.

(aus dem Tagesgebet)

Lesung aus 1 Kor 2, 10b-16

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

Schwestern und Brüder! Der Geist ergründet alles, auch die Tiefen Gottes. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist Gottes.

Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten das Wirken des Geistes deuten.

Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen. Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.

Lesung aus Lk 4, 31-37

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat. Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht. In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!

Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen. Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen. Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.

 

 

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