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25.Mai
Beda Venerabilis

Der heilige Beda Venerabilis (der Ehrwürdige) war ein englischer Benediktinermönch aus dem 7. Jahrhundert. Beda wurde um 672 in Nordengland geboren. Er lernte im Benediktinerkloster Wearmouth und wurde dann Mönch in dem neugegründeten Kloster Jarrow bei Newcastle. Er schrieb - teils lateinisch, teils angelsächsisch - über fast alle damaligen Wissensgebiete. Wichtig ist seine "Kirchengeschichte des englischen Volkes", die die Zeit von der Eroberung Caesars bis 731 behandelt. Er starb am 26. Mai 735 und genoss im Mittelalter nahezu kirchenvätergleichen Rang.

Gebet des Tages

Bete am Abend mit denen,
die von der Arbeit heimkommen.

Bete an der Schwelle zur Nacht,
zu Beginn der Nachtwachen, um
alles zur großen Danksagung,
zur Eucharistie werden zu lassen.

(Pierre-Marie Delfieux, Gründer der
monastischen Gemeinschaften von
Jersualem)

Lesung aus Sir 17, 1-4.6-15 (1-13)

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

Der Herr hat die Menschen aus Erde erschaffen und lässt sie wieder zu ihr zurückkehren. Gezählte Tage und eine bestimmte Zeit wies er ihnen zu und gab ihnen Macht über alles auf der Erde.

Ihm selbst ähnlich hat er sie mit Kraft bekleidet und sie nach seinem Abbild erschaffen. Auf alle Wesen legte er die Furcht vor ihnen, über Tiere und Vögel sollten sie herrschen.

Er bildete ihnen Mund und Zunge, Auge und Ohr, und ein Herz zum Denken gab er ihnen. Mit kluger Einsicht erfüllte er sie und lehrte sie, Gutes und Böses zu erkennen.

Er zeigte ihnen die Größe seiner Werke, um die Furcht vor ihm in ihr Herz zu pflanzen. Sie sollten für immer seine Wunder rühmen und seinen heiligen Namen loben.

Er hat ihnen Weisheit geschenkt und ihnen das Leben spendende Gesetz gegeben. Einen ewigen Bund hat er mit ihnen geschlossen und ihnen seine Gebote mitgeteilt. Ihre Augen sahen seine machtvolle Herrlichkeit, ihr Ohr vernahm seine gewaltige Stimme.

Er sprach zu ihnen: Hütet euch vor allem Unrecht! Er schrieb ihnen ihr Verhalten gegenüber dem Nächsten vor. Ihre Wege liegen allezeit offen vor ihm, sie sind nicht verborgen vor seinen Augen.


Lesung aus Mk 10, 13-16

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.

Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.




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