Nachrichten
Geistliche rufen nach Attentat zu Ruhe auf
Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat nach der brutalen Ermordung eines Soldaten in London vor Panik gewarnt. Die entsetzliche Tat werde die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften nicht auseinandertreiben, sagte der Bischof am Freitag in Leicester laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian". Die muslimische Gemeinde habe durch ihre Verurteilung des Verbrechens deutlich gezeigt, dass eine solche Tat keinen Platz im Islam habe.
Artikel lesenPapst erhält erstes Pilger-Paket
Papst Franziskus stimmt sich auf den Weltjugendtag in Rio de Janeiro ein: Zwei Monate vor Beginn der Veranstaltung überreichte ihm der Erzbischof der brasilianischen Stadt, Orani Joao Tempesta, am Freitag im Vatikan das erste Pilger-Paket. Es enthält unter anderem einen Rucksack, ein T-Shirt, eine Kappe, eine Trinkflasche und einen Pilgerführer. Das Paket wird an jeden angemeldeten Teilnehmer ausgegeben.
Artikel lesenKirche verlangt "politische Kehrtwende"
Die katholische Kirche verlangt eine "politische Kehrtwende" bei der Rüstungsexportpolitik. Immer häufiger würden Waffen an Länder geliefert, in denen die Menschenrechtslage als bedenklich eingestuft werden müsse. Das lege den Vorwurf "zynischer Heuchelei zu Gunsten wirtschaftlicher Interessen" nahe, heißt es in einem am Freitag in Trier veröffentlichten Papier der Deutschen Kommission Justitia et Pax.
Artikel lesenTumulte in Berliner Gemeinde
Turbulente Debatte bei der finanziell angeschlagenen Jüdischen Gemeinde in Berlin: Nach der Entscheidung über die Beleihung eines Grundstücks zur Finanzierung der Mai-Gehälter der Mitarbeiter gerieten Befürworter und Opposition im Gemeindeparlament heftig aneinander.
Artikel lesenPapst: Flüchtlinge besser schützen
Papst Franziskus hat die Staatengemeinschaft zu einem besseren Schutz für Flüchtlinge aufgerufen. Es bedürfe wirksamer Initiativen und neuer Wege, um die Würde von Menschen zu wahren, die gezwungen seien, ihre Heimat zu verlassen, sagte der Papst am Freitag vor den Mitgliedern des päpstlichen Migrantenrats. Millionen von Männern und Frauen auf allen Kontinenten würden fundamentale Rechte vorenthalten.
Artikel lesenProzess zu Kirchen- und weltlichem Gericht
Das Landgericht Osnabrück sieht sich derzeit mit der Frage konfrontiert, ob ein Verfahren vor einem Kirchengericht rechtlich genauso zu bewerten ist wie vor einem weltlichen Gericht. Hintergrund ist eine Unterlassungserklärung, gegen die der Beklagte unter anderem mit einer Aussage vor dem Bischöflichen Offizialat Osnabrück, dem kirchlichen Gericht des Bistums, verstoßen haben soll, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Samstag) berichtet.
Artikel lesenPapst: Leiden mit Geduld ertragen
Papst Franziskus hat vor chinesischen Katholiken dazu aufgerufen, Bedrückungen geduldig zu ertragen. Auf die "äußeren und inneren Bedrängnisse" sollten Christen mit Liebe reagieren, auch wenn dies schwerfalle, sagte der Papst am Freitag bei einem Gottesdienst mit chinesischen Priestern, Ordensleuten und Theologie-Studenten sowie Angestellten des vatikanischen Medienrates. Leiden zu ertragen sei für Christen eine Gnade.
Artikel lesenPfarrer erhält Preis für Rocker-Hochzeiten
Die evangelische Kirche Schwedens hat den Pfarrer Jerker Alsterlund aus Västeras für seine "Drive-In-Kirche" mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. Zur Begründung erklärte die Jury am Donnerstag, Alsterlund habe einen Trend für Kirchenmitglieder angestoßen, die nicht zum Kern der Pfarrgemeinden gehörten.
Artikel lesenVolksinitiative gegen Sonntagseinkauf
In Polen will eine Volksinitiative die Öffnung von Geschäften an Sonn- und Feiertagen verbieten. Vertreter der katholischen Kirche des Landes unterstützen die Aktion. Mehrere Bischöfe und die Gewerkschaft Solidarnosc hätten sich hinter sie gestellt, teilten die Initiatoren zum Auftakt der Unterschriftensammlung am Donnerstag in Warschau mit. Derzeit sind polnische Einkaufszentren und Supermärkte sonntags geöffnet.
Artikel lesenPapstreise auf die Philippinen?
Die Philippinische Bischofskonferenz rechnet mit einem Besuch von Papst Franziskus im Jahr 2016. Geplant sei eine Teilnahme des katholischen Oberhaupts am Eucharistischen Weltkongress in Cebu City. Der Erzbischof der Stadt und Vorsitzende der Bischofskonferenz Jose Palma sagte laut dem katholischen Pressedienst Ucanews (Donnerstag), der Vatikan habe ihn mit Rücksicht auf den Terminkalender des Papstes um eine Vorverlegung des Katholikentreffens von Mai auf Januar 2016 gebeten.
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