Glaube
27
Mai
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Augustinus (um 546-604) war ein Missionsbischof bei den Angelsachsen und der erste Erzbischof von Canterbury (im Bild: die Kathedrale). Papst Gregor der Große sandte den Prior des St.-Andreas-Klosters in Rom 596 mit etwa 40 Mönchen nach England aus. Auf der Hinreise wurde die Gruppe durch Nachrichten über die Wildheit der Angelsachsen so entmutigt, dass sie nach Rom zurückkehrte. Der Papst schickte sie ein zweites Mal, und die Mission wurde zu einem großen Erfolg. Der König von Kent nahm Augustinus und die Missionare freundlich auf, Weihnachten 597 ließen sich 10.000 Engländer taufen. Die berühmte Kathedrale Christ Church von Canterbury geht auf den Erzbischof zurück. Augustinus band den englischen Klerus fest an Rom, ließ aber die Freiheit, zwischen römischer, fränkischer oder keltischer Liturgie zu wählen. Augustinus starb am 27. Mai 604.

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Gebet des Tages

O Geist, vom Vater ausgesandt,
o Kraft, vom Sohn verheißen:
Ergieße dich in unser Herz
und nimm es dir zu eigen!

Wo du bist, flammt die Liebe auf,
und Liebe will lobsingen.
Die Liebe öffnet Herz und Hand,
sie will sich ganz verschwenden.

Lob sei dem Vater und dem Sohn,
Lob sei dem Heilgen Geiste,
wie es vor allem Anfang war,
jetzt und für alle Zeiten. Amen.

(Nach dem Hymnus: Nunc sancte nobis Spiritus
des Ambrosius von Mailand)

Apg 18, 23-28

Lesung aus der Apostelgeschichte

Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger.

Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.

Er war unterwiesen im Weg des Herrn. Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.

Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.

Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen. Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade eine große Hilfe. Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden, indem er öffentlich aus der Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.

Joh 16, 23b-28

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist. Dies habe ich in verhüllter Rede zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in verhüllter Rede zu euch spreche, sondern euch offen den Vater verkünden werde.

An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.

Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

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