Der heilige Philipp Neri (1515-1595) ist eine der wichtigsten Personen der katholischen Reform des 16. Jahrhunderts. Seine Heiterkeit, Bedürfnislosigkeit und Nächstenliebe brachten ihm noch zu Lebzeiten den Beinamen "Il Santo" (der Heilige) ein. Er arbeitete 16 Jahre als Erzieher in Rom. 1551 wurde er Priester und schloss sich einer Priestergemeinschaft an, aus der 1552 das "Oratorium Philipp Neri" erwuchs. Das Oratorium als Treffpunkt von Priestern mit Laien hat sich seither in der ganzen Welt verbreitet. Philipp Neri wandte neue Seelsorgemethoden an, wie Kinderpredigten, religiöse Lieder in der Volkssprache, Wallfahrten, geistliche Übungen und Gebetsstunden. 

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Gebet des Tages

Bete am Abend mit denen,
die von der Arbeit heimkommen.

Bete an der Schwelle zur Nacht,
zu Beginn der Nachtwachen, um
alles zur großen Danksagung,
zur Eucharistie werden zu lassen.

(Pierre-Marie Delfieux, Gründer der
monastischen Gemeinschaften von
Jerusalem)

Sir 35, 1-15

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

Viele Opfer bringt dar, wer das Gesetz befolgt; Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält; Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist; Dankopfer spendet, wer Almosen gibt: Abkehr vom Bösen findet das Gefallen des Herrn: als Sühne gilt ihm die Abkehr vom Unrecht.

Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem Herrn, denn das alles muss geschehen, weil es angeordnet ist. Die Opfergabe des Gerechten macht den Altar glänzend von Fett, und ihr Wohlgeruch steigt zum Höchsten auf.

Das Opfer des Gerechten ist angenehm, sein Gedenkopfer wird nicht vergessen werden. Freigebig ehre den Herrn, nicht gering sei die Gabe in deinen Händen. Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht, und weihe deinen Zehnten mit Freude!

Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch ihm, freigebig und so gut, wie du kannst. Denn er ist ein Gott, der vergilt, siebenfach wird er es dir erstatten. Versuche nicht, ihn zu bestechen, denn er nimmt nichts an; vertrau nicht auf Opfergaben, die durch Unterdrückung erworben sind. Er ist ja der Gott des Rechts, bei ihm gibt es keine Begünstigung.

Mk 10, 28-31

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.

Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.

Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.



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