Glaube
02
September
Tagesliturgie
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Der selige Schweizer Apollinaris Morel (1739-1792) war ein Ordensmann und Seelsorger für deutsche Katholiken in Paris. 1762 trat er in den Kapuzinerorden ein und empfing 1764 die Priesterweihe. Zunächst arbeitete er mehrere Jahre als Lehrer, 1788 übernahm er dann in Paris die Seelsorge für etwa 5.000 Deutsche und Gefangene. Er stand der französischen Zivilverfassung und der Revolution kritisch gegenüber. Als er den Eid auf die Zivilkonstitution des Klerus verweigerte, wurde er eingekerkert und am 2. September 1792 hingerichtet.
Auf dem Bild ist die Kathedrale Notre-Dame de Paris zu sehen.

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Gebet des Tages

Allmächtiger, ewiger Gott,
du erleuchtest alle,
die an dich glauben.

Offenbare dich
den Völkern der Erde,
damit alle Menschen
das Licht deiner Herrlichkeit schauen.

(aus dem Tagesgebet)

Kol 1, 1-8

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser

Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu, und der Bruder Timotheus an die heiligen Brüder in Kolossä, die an Christus glauben. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater.

Wir danken Gott, dem Vater Jesu Christi, unseres Herrn, jedes Mal, wenn wir für euch beten. Denn wir haben von eurem Glauben an Christus Jesus gehört und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, weil im Himmel die Erfüllung eurer Hoffnung für euch bereitliegt. Schon früher habt ihr davon gehört durch das wahre Wort des Evangeliums, das zu euch gelangt ist. Wie in der ganzen Welt, so trägt es auch bei euch Frucht und wächst seit dem Tag, an dem ihr den Ruf der göttlichen Gnade vernommen und in Wahrheit erkannt habt.

So habt ihr es von Epaphras, unserem geliebten Mitarbeiter, gelernt. Er ist an unserer Stelle ein treuer Diener Christi, und er hat uns auch von der Liebe berichtet, die der Geist in euch bewirkt hat.

Lk 4, 38-44

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber, und sie baten ihn, ihr zu helfen.

Er trat zu ihr hin, beugte sich über sie und befahl dem Fieber zu weichen. Da wich es von ihr, und sie stand sofort auf und sorgte für sie. Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Leiden hatten, zu Jesus. Er legte jedem Kranken die Hände auf und heilte alle.

Von vielen fuhren auch Dämonen aus und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Da fuhr er sie schroff an und ließ sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Messias war.

Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort. Aber die Menschen suchten ihn, und als sie ihn fanden, wollten sie ihn daran hindern wegzugehen. Er sagte zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden. Und er predigte in den Synagogen Judäas.

 

 

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