Glaube
25
Juli
Tagesliturgie
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Die Apostel Jakobus und sein jüngerer Bruder Johannes wurden von Jesus in seine Nachfolge gerufen. In den Evangelien fallen die beiden Söhne des Fischers Zebedäus und der Salome wiederholt auf. Wegen ihres ungestümen Temperaments (vgl. LK 9, 52-54) hat Jesus sie "Donnersöhne" genannt. Jakobus war Zeuge der Verklärung Jesu und auch seines Gebets am Ölberg. Als Erster der Zwölf erlitt er den Märtyrertod; König Herodes Agrippa I. ließ ihn ums Jahr 44 mit dem Schwert hinrichten. Um das Jahr 70 sollen seine Gebeine auf den Sinai gebracht worden sein und im 8. Jahrhundert zum Schutz vor den Sarazenen nach Spanien. Die Kirche Jakobus des Älteren in Santiago de Compostela wurde am 25. Juli 816 eingeweiht. Seit dem 10. Jahrhundert ist die Stadt ein berühmter Wallfahrtsort. Sein bekanntestes Attribut ist die Jakobsmuschel, die für die Jakobsweg-Pilger ein Ausdruck für den Weg der irdischen Pilgerschaft und auch Symbol der Auferstehung ist.
Auf dem Bild sind Figuren zu sehen, die den Jakobsweg in Conches (Frankreich) zieren.

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Gebet des Tages

Allmächtiger, ewiger Gott,
als Erster der Apostel
hat der heilige Jakobus
das Zeugnis für Christus
mit seinem Blut besiegelt.

Sein Bekennermut stärke uns,
seine Fürbitte erwirke deiner Kirche
Schutz und Sicherheit.

(aus der Tagesliturgie)

2 Kor 4,7-15

Lesung aus dem zweiten Brief an die Korinther

Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, daß das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt.

Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht; wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet.

Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird. Denn immer werden wir, obgleich wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird.

So erweist an uns der Tod, an euch aber das Leben seine Macht. Doch haben wir den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben, und darum reden wir.

Denn wir wissen, daß der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch (vor sein Angesicht) stellen wird. Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre.


Mt 20,20-28

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.

Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.

Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.

Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.




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