Glaube
30
Mai
Tagesliturgie
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Jeanne d'Arc oder Johanna von Orléans, geboren um 1412 zu Domrémy an der Maas, ist die Nationalheilige Frankreichs. Während des hundertjährigen Krieges zwischen Frankreich und England schaffte sie es, Orléans zu befreien und den französischen König Karl VIII. nach Reims zur Krönung zu führen. Infolge der Eifersucht der Politiker fiel sie durch Verrat in die Hände der Burgunder, die sie an die Engländer verkauften. In Rouen wurde Jeanne zum Tode verurteilt und am 30. Mai 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Auf Anordnung des Papstes Kalixt III. wurde 1455 der Prozess wieder aufgenommen. Am 7. Juli 1456 wurde nach sorgfältiger Prüfung in Rouen das Urteil gegen Jeanne aufgehoben und sie aller ihr zur Last gelegten Verbrechen für unschuldig erklärt. Die Akten beider Prozesse sind erhalten. Jeanne wurde 1920 von Papst Benedikt XV. heilig gesprochen.

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Gebet des Tages

Herr, unser Gott,
dein Sohn hat sich
aus Liebe zur Welt
dem Tod überliefert.

Lass uns
in seiner Liebe bleiben
und mit deiner Gnade
aus ihr leben.

(aus der Tagesliturgie)

2 Petr 1, 2-7

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Petrus

Liebe Schwestern und Brüder!

Gnade sei mit euch und Friede in Fülle durch die Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn. Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat.

Durch sie wurden uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entflieht und an der göttlichen Natur Anteil erhaltet.

Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe.

Mk 12,1-12

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit begann Jesus zu den Hohenpriestern, den Schriftgelehrten und den Ältesten in Form von Gleichnissen zu reden. Er sagte: Ein Mann legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.

Als nun die Zeit dafür gekommen war, schickte er einen Knecht zu den Winzern, um bei ihnen seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs holen zu lassen. Sie aber packten und prügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen fort.

Darauf schickte er einen anderen Knecht zu ihnen; auch ihn misshandelten und beschimpften sie. Als er einen dritten schickte, brachten sie ihn um. Ähnlich ging es vielen anderen; die einen wurden geprügelt, die andern umgebracht.

Schließlich blieb ihm nur noch einer: sein geliebter Sohn. Ihn sandte er als Letzten zu ihnen, denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.

Die Winzer aber sagten zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, dann gehört sein Erbgut uns. Und sie packten ihn und brachten ihn um und warfen ihn aus dem Weinberg hinaus.

Was wird nun der Besitzer des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Winzer töten und den Weinberg anderen geben. Habt ihr nicht das Schriftwort gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?

Daraufhin hätten sie Jesus gern verhaften lassen; aber sie fürchteten die Menge. Denn sie hatten gemerkt, dass er mit diesem Gleichnis sie meinte. Da ließen sie ihn stehen und gingen weg.




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