Glaube
21
Februar
Tagesliturgie
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Petrus Damiani, Benediktiner und Bischof, war einer der einflussreichsten Geistlichen des 11. Jahrhunderts. Geboren 1007 zu Ravenna, wurde nach einer schweren Jugend Lehrer und Priester in seiner Heimatstadt. 1035 nahm er das Ordenskleid in Fonte Avellana, wo er 1043 Prior wurde. Er reorganisierte die verschiedenen Einsiedlervereinigungen und suchte ihnen Rückhalt an einem Kloster zu schaffen. Schon bald wirkte er auch für die Reformen der Kirche, die er allerdings nur im Zusammenwirken von Kaiser und Papst für möglich hielt. 1057 wurde er gegen den Willen von Papst Stephan IX. zum Kardinal erhoben. Auf zahlreichen Reisen im Auftrage der römischen Kurie trat Petrus für die Freiheit der Kirche ein. Auch seine zahlreichen Schriften erwiesen ihn als einen unermüdlichen Streiter gegen die Gebrechen der Kirche. Er starb am 22./23. Februar 1072 in Faenza. Sein Leib wurde später im dortigen Dom beigesetzt. Im Jahre 1829 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.

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Gebet des Tages

Gott.
Dein Sohn ist zu uns gekommen,
nicht um sich bedienen zu lassen,
sondern um zu dienen.

Gib, dass wir von ihm lernen,
wie wir leben sollen.

(aus dem Tagesgebet)

Sir 2, 1-11 (1-13)

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, dann mach dich auf Prüfung gefasst! Sei tapfer und stark, zur Zeit der Heimsuchung überstürze nichts!

Hänge am Herrn, und weiche nicht ab, damit du am Ende erhöht wirst. Nimm alles an, was über dich kommen mag, halt aus in vielfacher Bedrängnis!

Denn im Feuer wird das Gold geprüft, und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis. Vertrau auf Gott, er wird dir helfen, hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen.

Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf sein Erbarmen, weicht nicht ab, damit ihr nicht zu Fall kommt. Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf ihn, und er wird euch den Lohn nicht vorenthalten.

Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf Heil, auf immer währende Freude und auf Erbarmen! Schaut auf die früheren Generationen und seht: Wer hat auf den Herrn vertraut und ist dabei zuschanden geworden? Wer hoffte auf ihn und wurde verlassen? Wer rief ihn an, und er erhörte ihn nicht?

Denn gnädig und barmherzig ist der Herr; er vergibt die Sünden und hilft zur Zeit der Not.

 

 

Mk 9, 30-37

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.

Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen. Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen?

Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.

Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.

 

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