Glaube
30
Juli
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Petrus (um 380 bis 3. Dezember 450 oder 31. Juli 451) wurde wegen seiner Rednergabe "Chrysologus" ("Goldredner") genannt - er soll nie länger als 15 Minuten gepredigt haben. Petrus stammte aus Imola (Provinz Bologna) und wurde vor 431 Bischof von Ravenna, der damaligen Residenzstadt des Weströmischen Reichs. Er hatte gute Beziehungen zur Kaiserin Galla Placida und und war mit Papst Leo dem Großen befreundet. Begraben ist er im Dom zu Imola. Im Jahre 1729 wurde Petrus Chrysologus zum Kirchenlehrer erhoben. Auf dem Bild ist das Wahrzeichen der norditalienischen Stadt Imola zu sehen, die 1259 errichtete Festung.

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Gebet des Tages

Es gibt eine Liebe,
die empfängt,
eine Liebe,
die teilt,
eine Liebe,
die sich verschenkt;
und schließlich eine Liebe;
die sich entäußert.

Wenn du eines Tages sagen kannst,
dass du dich selber nicht mehr suchst,
wirst du das glücklichste Leben führen,
das nur möglich ist und
die Liebe Gottes wird in dir
hell erstrahlen.

(Pierre-Marie Delfieux, Gründer der
monastischen Gemeinschaften von Jerusalem)
 

Ex 40, 16-21.34-38

Lesung aus dem Buch Exodus

In jenen Tagen machte Mose alles, wie es der Herr ihm befohlen hatte. Im zweiten Jahr, am ersten Tag des ersten Monats, stellte man die Wohnstätte auf. Mose stellte die Wohnstätte auf, legte ihre Sockel hin, setzte ihre Bretter darauf, brachte ihre Querlatten an und stellte ihre Säulen auf.

Dann spannte er das Zelt über die Wohnstätte und legte die Decke des Zeltes darüber, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte. Dann nahm er die Bundesurkunde, legte sie in die Lade, brachte die Stangen an der Lade an und setzte die Deckplatte oben auf die Lade.

Er brachte die Lade in die Wohnstätte, spannte die Vorhangdecke auf und verdeckte so die Lade der Bundesurkunde, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte. Dann verhüllte die Wolke das Offenbarungszelt, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnstätte.

Mose konnte das Offenbarungszelt nicht betreten, denn die Wolke lag darauf, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnstätte. Immer, wenn die Wolke sich von der Wohnstätte erhob, brachen die Israeliten auf, solange ihre Wanderung dauerte.

Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, brachen sie nicht auf, bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob. Bei Tag schwebte über der Wohnstätte die Wolke des Herrn, bei Nacht aber war an ihr Feuer vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange ihre Wanderung dauerte.

Mt 13, 47-52

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.

So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja. Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.



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