Glaube
21
Mai
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Die Liebe, von der Jesus im heutigen Evangelium spricht, ist mehr als ein Gefühl und vor allem ein Tun. Die aus Liebe zu ihm geborene Tat geht aber über die Erfüllung von Pflichten und Geboten weit hinaus; Jesus verheißt den Heiligen Geist, die Liebe Gottes in Person, die Freude Gottes, die Kraft Gottes. Dem glaubenden und liebenden Menschen verheißt Jesus noch mehr: Jesus und der Vater - werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen (14,23). Göttliche Weite und Fülle wird dem Menschen geschenkt, der bereit ist, die Gabe Gottes anzunehmen.

"Gott könnte nichts für jemand tun, der keinen Raum für ihn gelassen hat. Man muss völlig leer sein, um ihn einzulassen, damit er sein Werk tun kann" (Mutter Teresa).

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Gebet des Tages

Verkündet es jauchzend,
damit man es hört!

Ruft es hinaus bis
ans Ende der Erde!
Ruft: Der Herr hat
sein Volk befreit.
Halleluja.

(Jes 48,20)

Apg 8, 5-8.14-17

Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen kam Philippus in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus. Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat.

Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt.

So herrschte große Freude in jener Stadt. Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin.

Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft.  Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.

1 Petr 3, 15-18

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus

Schwestern und Brüder!

Haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in der Gemeinschaft mit Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen.

Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse. Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht.

Joh 14, 15-21

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.

Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch.

Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet.

An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

 




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