Glaube
12
August
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Die heilige Johanna Franziska von Chantal (1572-1641) ist die Gründerin des Salesianerinnen-Ordens. Die Burgunderin wurde früh Witwe und erzog ihre vier Kinder im christlichen Glauben. Ihr geistlicher Begleiter war der heilige Franz von Sales, mit dem sie die Kongregation der Heimsuchung Mariens (Salesianerinnen) gründete. Es war ihnen ein Anliegen, Frauen und jungen Mädchen die Möglichkeit zu geben, ein geistlich-religiöses Leben ohne die strengen Anforderungen anderer Orden und ohne eine Klausur zu führen. Die Kongregation widmete sich zunächst der Pflege der Armen und Kranken. Die Kirche billigte das Konzept nicht und teilte 1615 beiden mit, dass sie die strenge Klausur einführen müssen, wenn sie für ihre neue Gemeinschaft die volle kirchenrechtliche Anerkennung erhalten wollen. Schweren Herzens entschlossen sich Franz und Johanna zur Umwandlung in einen kontemplativen Orden. Ihre letzten Lebensjahre widmete Franziska der Verbreitung der Salesianerinnen.

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Gebet des Tages

Dein Sohn hat uns gelehrt:

Wer ihm folgen will,
soll täglich
sein Kreuz auf sich nehmen
und ihm nachgehen.

Liebe und Leid,
Liebe und Kreuz:

Wachsen sie miteinander,
werden sie eins?

Aus Erfahrung
kann man nur sagen:

Wenn das Kreuz allein
auf uns fällt,
zermalmt es uns,
reißt uns zu Boden.

(Dom Helder Camara)


Dtn 6, 4-13

Lesung aus dem Buch Deuteronomium

Mose sprach zum Volk; er sagte: Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig.

Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.

Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.

Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben.

Und wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land führt, von dem du weißt: er hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es dir zu geben - große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast, mit Gütern gefüllte Häuser, die du nicht gefüllt hast, in den Felsen gehauene Zisternen, die du nicht gehauen hast, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast -, wenn du dann isst und satt wirst: nimm dich in acht, dass du nicht den Herrn vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat.

Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten; ihm sollst du dienen, bei seinem Namen sollst du schwören.



Mt 17, 14-20

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser.

Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen. Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir!

Dann drohte Jesus dem Dämon. Der Dämon verließ den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt.

Als die Jünger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?

Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.

 





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