Glaube
14
Oktober
Tagesliturgie
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Der ehemalige Sklave Kallistus I. wurde 217 von Klerus und Volk zum Papst gewählt. Er verwaltete als erster Diakon unter Papst Zephyrinus den Gemeindefriedhof an der Via Appia, der heute als Kalixtus-Katakombe bekannt ist. Kallistus bekämpfte falsche Glaubensvorstellungen, milderte die Bußpraxis entgegen den Forderungen Hippolyts von Rom, erlaubte die Ehe zwischen hochgestellten Römerinnen und Sklaven und soll die Kirchenmalerei eingeführt haben. Er galt zudem als besonders lebensfroher und aktiver Papst der frühen Christenheit. Kallistus starb 222; im Jahr 854 wurden seine Gebeine in die Abtei Cysoing bei Tournai (Nordfrankreich) übertragen.
Das Foto zeigt eine Statue des Papstes an der Kathedrale von Reims.

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Gebet des Tages

Gott.
Wir danken dir,
dass du uns hier zusammengeführt hast.

Lass uns erkennen, was wir sind.
Lass uns glauben, was wir beten.
Lass uns tun, was du und sagst.

(aus der Tagesliturgie)

Joel 4, 12-21

Lesung aus dem Buch Joel

So spricht der Herr: Die Völker sollen aufbrechen und heraufziehen zum Tal Joschafat. Denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum.

Schwingt die Sichel; denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet die Kelter; denn sie ist voll, die Tröge fließen über. Denn ihre Bosheit ist groß. Getöse und Getümmel herrscht im Tal der Entscheidung; denn der Tag des Herrn ist nahe im Tal der Entscheidung.

Sonne und Mond verfinstern sich, die Sterne halten ihr Licht zurück. Der Herr brüllt vom Zion her, aus Jerusalem dröhnt seine Stimme, so dass Himmel und Erde erbeben. Doch für sein Volk ist der Herr eine Zuflucht, er ist eine Burg für Israels Söhne.

Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin und dass ich auf dem Zion wohne, meinem heiligen Berg. Jerusalem wird heilig sein, Fremde werden nie mehr hindurchziehen.

An jenem Tag triefen die Berge von Wein, die Hügel fließen über von Milch, und in allen Bächen Judas strömt Wasser. Eine Quelle entspringt im Haus des Herrn und tränkt das Schittim-Tal.

Ägypten wird zur Wüste, Edom wird zur verödeten Steppe, wegen der Gewalttat an Judas Söhnen, in deren Land sie unschuldiges Blut vergossen.

Juda aber bleibt für immer bewohnt, und Jerusalem besteht von Geschlecht zu Geschlecht, ich erkläre ihr Blut für unschuldig, das ich vorher nicht für unschuldig erklärte, und der Herr wohnt auf dem Zion.

Lk 11, 27-28

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit, als Jesus zum Volk redete, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat. Er aber erwiderte: Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.

 

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