Glaube
13
November
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Stanislaus Kostka, der Patron der studierenden Jugend, wurde am 28. Oktober 1550 in Rostkowo geboren. Er entstammte einem polnischen Adelsgeschlecht und studierte von 1564 bis 1567 in Wien. Um bei den Jesuiten eintreten zu können, ohne dass seine Eltern intervenieren konnten, floh er nach Augsburg und Dillingen. Von dort schickte ihn Petrus Canisius weiter nach Rom. In der Ewigen Stadt wurde Stanislaus im Oktober 1567 als Novize in die Gesellschaft Jesu aufgenommen. Mit seiner Frömmigkeit, besonders seiner Liebe zur Gottesmutter Maria, sowie seinem heiteren Wesen beeindruckte er seine Mitbrüder. Durch die Flucht geschwächt, starb er mit nur 18 Jahren am 15. August 1568 am Fieber. Er wurde zu Rom in der Kirche S. Andrea sul Quirinale bestattet.

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Gebet des Tages

Die Gnade ist
der Geist Gottes,
der sich zur Seele
des Menschen
herabsenkt.

Sie kann darin
keine Stätte finden,
wenn sie nicht frei
darin aufgenommen wird.

(Edith Stein)

Weish 1, 1-7

Lesung aus dem Buch der Weisheit

Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde, denkt in Frömmigkeit an den Herrn, sucht ihn mit reinem Herzen! Denn er lässt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen, und zeigt sich denen, die ihm nicht misstrauen.

Verkehrte Gedanken trennen von Gott; wird seine Macht herausgefordert, dann weist sie die Toren zurück. In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein, noch wohnt sie in einem Leib, der sich der Sünde hingibt.

Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, er entfernt sich von unverständigen Gedanken und wird verscheucht, wenn Unrecht naht. Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist, doch lässt sie die Reden des Lästerers nicht straflos; denn Gott ist Zeuge seiner heimlichen Gedanken, untrüglich durchschaut er sein Herz und hört seine Worte. Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis, und er, der alles zusammenhält, kennt jeden Laut.

 

Lk 17, 1-6

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet. Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt. Seht euch vor!

Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm. Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben.

Die Apostel baten den Herrn: Stärke unseren Glauben! Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

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