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14
November
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Bernhard Letterhaus war ein Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und gehörte im weitesten Sinne der Gruppe rund um das Hitler-Attentat des 20. Juli 1944 an. Geboren am 10. Juli 1894 in Barmen, seit 1920 in der christlichen Gewerkschaft tätig, wurde er 1927 Verbandssekretär der katholischen Arbeitervereine Westdeutschlands. Ab 1928 war er Abgeordneter der katholischen Zentrumspartei im Preußischen Landtag. Seit 1933 bemühte er sich, die katholischen Arbeitervereine zu einem geistigen Bollwerk gegen die NS-Weltanschauung zu formen. 1942 kam er in die Presseabteilung des Oberkommandos der Wehrmacht, wo er Kontakte zur Widerstandsbewegung gegen Hitler knüpfte. Am 25. Juli 1944 wurde er verhaftet, weil sein Name als möglicher Verantwortungsträger nach Kriegsende auf den Listen der Attentäter stand. Am 13. November 1944 wurde Letterhaus zum Tode verurteilt und am folgenden Tag in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Bernhard Letterhaus (auf dem Foto in der Mitte) war verheiratet und hatte eine Tochter.

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Gebet des Tages

Die menschliche Freiheit
kann von der göttlichen
nicht gebrochen und nicht
ausgeschaltet, wohl aber
gleichsam überlistet werden.

Das Herabsteigen der Gnade
zur menschlichen Seele ist
freie Tat der göttlichen Liebe,
und für ihre Ausbreitung gibt
es keine Grenzen.

(Edith Stein)

Weish 2, 23 - 3, 9

Lesung aus dem Buch der Weisheit

Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören.

Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual kann sie berühren. In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück, ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden.

In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. Ein wenig nur werden sie gezüchtigt; doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft und fand sie seiner würdig.

Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und sie angenommen als ein vollgültiges Opfer. Beim Endgericht werden sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen.

Sie werden Völker richten und über Nationen herrschen, und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit. Alle, die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen, und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen wird seinen Erwählten zuteil.

 

 

Lk 17, 7-10

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sprach Jesus: Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen?

Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.

Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

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