Glaube
16
November
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Margareta, geboren um 1046 in Reska/Ungarn, war die Tochter des aus England verbannten Eduard Atheling und der ungarischen Prinzessin Agatha. Von 1057 bis1066 lebte Margarete in England am Hof ihres Großonkels Eduard des Bekenners. Nach der Schlacht von Hastings 1066 floh sie nach Schottland und vermählte sich dort um 1070 mit König Malcolm III. Hier war sie für die Reform der schottischen Kirche tätig, bemühte sich um Erziehung und Unterricht und zeigte sich als große Wohltäterin der Armen. Margareta war das Vorbild einer Familien- und Landesmutter. Am 16. November 1093 starb sie in Edinburgh.

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Gebet des Tages

Die Werke der Liebe,
die der Mensch -
vom Geist erfüllt - vollbringt,
seine ganze vom Geist
bestimmte Lebenshaltung und
Lebensführung lenken,
ohne dass er es will,
die Blicke auf sich.

Seine Heiligkeit wird offenbar,
freilich nur für die,
deren Augen schon aufgetan sind,
und lockt sie zur Nachfolge an.
Und wer ihm nachfolgt,
der muss schließlich
auch zu Gott geführt werden.

(Edith Stein)

Weish 7, 22 - 8, 1

Lesung aus dem Buch der Weisheit

In der Weisheit ist ein Geist, gedankenvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf, nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend, alles überwachend und alle Geister durchdringend, die denkenden, reinen und zartesten.

Denn die Weisheit ist beweglicher als alle Bewegung; in ihrer Reinheit durchdringt und erfüllt sie alles. Sie ist ein Hauch der Kraft Gottes und reiner Ausfluss der Herrlichkeit des Allherrschers; darum fällt kein Schatten auf sie.

Sie ist der Widerschein des ewigen Lichts, der ungetrübte Spiegel von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit. Sie ist nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu ändern, erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten; denn Gott liebt nur den, der mit der Weisheit zusammenwohnt.

Sie ist schöner als die Sonne und übertrifft jedes Sternbild. Sie ist strahlender als das Licht; denn diesem folgt die Nacht, doch über die Weisheit siegt keine Schlechtigkeit. Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern und durchwaltet voll Güte das All.

Lk 17, 20-25

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte.

Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch. Er sagte zu den Jüngern: Es wird eine Zeit kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben.

Und wenn man zu euch sagt: Dort ist er! Hier ist er!, so geht nicht hin, und lauft nicht hinterher! Denn wie der Blitz von einem Ende des Himmels bis zum andern leuchtet, so wird der Menschensohn an seinem Tag erscheinen. Vorher aber muss er vieles erleiden und von dieser Generation verworfen werden.

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