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13
Juni
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Antonius von Padua (1195-1231) war ein bedeutender Prediger und Franziskaner. Geboren in Lissabon, trat er mit fünfzehn Jahren bei den Augustinerchorherren ein, wurde aber später Franziskaner. Nach einem kurzen Aufenthalt in Marokko wurde er krank, und auf der Rückreise verschlug es ihn nach Italien. Franz von Assisi ernannte ihn zum Lehrer der Theologie für die Brüder in Bologna. Aber das eigentliche Feld von Antonius' Tätigkeit wurde die Predigt. In Norditalien, Südfrankreich und zuletzt in Padua strömten ihm die Volksmassen zu. Er trat gegen den Wucher auf und setzte sich überhaupt für die Rechte der Armen ein. Er starb bereits 1231, erschöpft von seinen übermenschlichen Anstrengungen. Papst Pius XII. erklärte ihn 1946 zum Kirchenlehrer. Der beliebte Volksheilige wird bei der Suche nach verlorenen Gegenständen und nach einem Partner angerufen.

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Gebet des Tages

Ich will, dass du den Brüdern
die heilige Theologie darlegst,
jedoch so, dass weder in Dir
noch in ihnen der Geist
des Gebets ausgelöscht wird,
gemäß der Regel,
die wir versprochen haben.

(Der hl. Franz von Assisi an Antonius von Padua)

Jes 61, 1-3a

Lesung aus dem Buch Jesaja

Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste, die Trauernden Zions erfreue, ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung.



Lk 10,1-9

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.

Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus!

Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!

Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.

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