Glaube
11
August
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Die heilige Klara (1194 - 1253) war die Gefährtin von Franz von Assisi. Sie verließ ihr wohlhabendes, adliges Elternhaus und wählte die Nachfolge Christi in größter Armut. Gemeinsam mit Franziskus gründete sie vor den Toren der Stadt die erste franziskanische Frauengemeinschaft San Damiano, die Keimzelle des Klarissenordens. Die Ordensregel der Klarissen wurde von einer Frau für Frauen verfasst und betont die Eigenverantwortung der einzelnen Schwester; sie wurde zwei Tage vor Klaras Tod vom Papst gebilligt. Seit 1225 fesselten Krankheiten Klara fast dauernd ans Bett. Aber trotz ihren Leiden war sie ihren Gefährtinnen ein Vorbild an Demut, Gebetseifer und Bußstrenge. Klara starb am 11. August 1253 in San Damiano, wurde in der Kirche San Giorgio beigesetzt und bereits zwei Jahre später heiliggesprochen. 1260 wurde ihr Leib in die neue Kirche Santa Chiara in Assisi übertragen.

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Gebet des Tages

Erinnerung als Geschenk

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Erinnerung in eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein
kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

Phil 3, 8-14

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper

Schwestern und Brüder!

Ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt.

Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen. So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen.

Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.

Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.

Mt 19, 27-29

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?

Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.

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