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Tacheles reden!

Tacheles reden!

Standpunkt -  Monika Metternich über Antisemitismus in Deutschland

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"Mein Mund verkünde Dein Lob"

"Mein Mund verkünde Dein Lob"

Judentum -  Dass ein Rabbinerseminar in Deutschland wieder jüdische Geistliche ausbildet, ist ein Zeichen der Verwurzelung. Jetzt werden Absolventen des Potsdamer Abraham Geiger Kollegs in ihr Amt eingeführt.

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Charlotte Knobloch erhält Eugen-Biser-Preis

Charlotte Knobloch erhält Eugen-Biser-Preis

Auszeichnung -  Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, erhält den Eugen-Biser-Preis 2016. Die 83-Jährige wird damit für ihren Einsatz für demokratische Werte geehrt.

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"Garantin der Freiheit der Religionen"

"Garantin der Freiheit der Religionen"

Judentum -  Bundeskanzlerin Merkel ist für ihre Verdienste um das Judentum mit dem Abraham-Geiger-Preis ausgezeichnet worden. In Zeiten des zunehmenden Antisemitismus sei ihre "Solidarität Rückgrat des Vertrauens für die jüdische Gemeinschaft", so die Jury.

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In der "Ahnung des ewigen Du"

In der "Ahnung des ewigen Du"

Philosophie -  Der jüdische Philosoph Martin Buber hat mit seiner Dialogphilosophie die Pädagogik, den Zionismus und die interreligiösen Beziehungen geprägt. Vor 50 Jahren starb er in Jerusalem.

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Ohne Kanzel, ohne Kreuz

Ohne Kanzel, ohne Kreuz

Judentum -  Die Glocke hängt nicht mehr an ihrem Platz. Die Kreuze und die Kanzel wurden entfernt. Die weißen Wände der schönen, weitgehend schmucklosen Schlosskirche in Cottbus wirken deshalb noch schlichter als sonst - und neutraler. Keine schlechte Voraussetzung für ein Vorhaben, das es so noch nicht häufig gegeben hat in Deutschland: Eine evangelische Kirche wird zur Synagoge. Erstmals bekommt Brandenburg wieder ein jüdisches Gotteshaus.

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"Das ist doch nicht normal!"

"Das ist doch nicht normal!"

Judentum -  Man hört sie schon beten, ehe man sie sieht: die Männer an der Klagemauer mit ihren Gebetsschals um die Schultern und den Gebetsriemen an den Armen. Die einen beugen sich konzentriert gen Klagemauer, die anderen tanzen und singen laut. Dem jüdischen Kalender folgend, hat der Nisan begonnen, die Männer begrüßen den neuen Monat.

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"Die Zukunft ist für euch da"

"Die Zukunft ist für euch da"

Bis heute weiß Jacek Zieliniewicz nicht, warum er im August 1943 nach Auschwitz verschleppt wurde. Damals war er 17 Jaher alt. Heute ist er einer von wenigen Zeitzeugen. Bei einer Begegnung des Maximilian-Kolbe-Werkes in Auschwitz erzählt er davon, wie es als Häftling war und wie er überleben konnte.

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Schuster gibt Kirchen Mitschuld für Antisemitismus

Schuster gibt Kirchen Mitschuld für Antisemitismus

Judentum -  Vorurteile über Juden halten sich unter Deutschen hartnäckig - das erlebt der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, immer wieder. Er glaubt, die Kirchen seien dafür mitverantwortlich.

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Nesthocker mit klaren Visionen

Nesthocker mit klaren Visionen

Zentralrat der Juden -  Dass Josef Schuster einmal Präsident des Zentralrats der Juden werden könnte, hat er nicht geplant. "Ehrlich gesagt war das Präsidentenamt anzustreben, nicht meine Lebensplanung", sagt der 60-Jährige. Er bedauert es sehr, dass Dieter Graumann nach vier Jahren im Amt nicht wieder angetreten ist. "Ich wäre sehr gern weiter Vizepräsident unter Graumann geblieben", sagt Schuster.

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Kampf um einen Weinberg

Kampf um einen Weinberg

Israel -  Von extremistischen jüdischen Siedlern bedroht, gründete die palästinensische christliche Familie Nassar auf ihrem Weinberg ein visionäres Friedensprojekt. Das christliche "Tent of Nations" ist seit Jahren eine Absage an Gewalt und ein Symbol gegen illegale Landnahme in Palästina.

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Kardinal Marx prangert wachsenden Antisemitismus an

Kardinal Marx prangert wachsenden Antisemitismus an

Judentum -  Am Mittwoch beginnt das jüdische Neujahrsfest Rosch haSchana. Für Kardinal Reinhard Marx ist das ein Anlass, auf gefährliche gesellschaftliche Entwicklungen hinzuweisen.

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Steinmeier warnt vor Antisemitismus-Import

Steinmeier warnt vor Antisemitismus-Import

Judentum -  Man dürfe sich nie daran gewöhnen, dass Synagogen von der Polizei bewacht werden müssten, so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er warnte zudem vor einem Antisemitismus-Import durch Einwanderer.

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Toleranz und Rechtssicherheit

Toleranz und Rechtssicherheit

Beschneidung -  Juden und Muslime in Deutschland können wie bisher rituelle Beschneidungen an Jungen vornehmen, ohne sich vor Strafverfolgung fürchten zu müssen. Mit einem eigenen Gesetz gab der Bundestag der Beschneidung aus nichtmedizinischen Gründen am Mittwoch eine rechtliche Grundlage.

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"Wir stehen an ihrer Seite"

"Wir stehen an ihrer Seite"

Judentum -  Demokratische Parteien, Kirchen und Vertreter der Zivilgesellschaft haben ein Zeichen gegen Judenhass gesetzt. "Wir wollen, dass sich Juden in Deutschland sicher fühlen. Sie sollen spüren, dass dieses Land unser gemeinsames Zuhause ist", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag auf einer Kundgebung in Berlin. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland , Dieter Graumann, betonte: "Wir sind hier, um gemeinsam und geschlossen zu zeigen: Keinen Platz für Judenhass."

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"Eine Hetze gegen Juden"

"Eine Hetze gegen Juden"

Antisemitismus -  Der Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen wirkt sich auf das jüdische Leben in Deutschland aus: Immer wieder sind bei Protesten gegen die israelische Bodenoffensive antisemitische Parolen zu hören. Nun mehren sich die Stimmen, die ein härteres Eingreifen von Politik und Polizei fordern – und angesichts weiterer angekündigter Demonstrationen vor einer noch größeren Eskalation warnen.

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Ein Leben wider die Angst

Ein Leben wider die Angst

Judentum -  Konfliktscheu wäre wohl das falsche Wort, um Charlotte Knobloch zu beschreiben. 80 Jahre wird die ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden am Montag. Für die elegante Dame ist das kein Grund, sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Wo auch immer sie einen Hauch Antisemitismus wähnt, legt sie sich an.

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Milena, Diplomtheologin: Wie jüdisch sind wir Christen?

Milena, Diplomtheologin: Wie jüdisch sind wir Christen?

Milena ist Theologin und hat in Jerusalem studiert. Seitdem ist der jüdisch-christliche Dialog ihr Steckenpferd.

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Kommentar zur Woche: Rache und Vergebung in Israel

Kommentar zur Woche: Rache und Vergebung in Israel

Theologe Eckhard Raabe über die ermordeten Jugendlichen.

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Rabbiner: Christen ignorieren heutiges Judentum

Rabbiner: Christen ignorieren heutiges Judentum

Interreligiöser Dialog -  Für den Rabbiner Walter Homolka sei zwar "eine Wertschätzung des Judentums erkennbar" - etwa bei Papst Benedikt XVI. Oft bezögen sich Christen aber nur auf eine spezielle Epoche des Judentums.

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Goldene Kälber und schwierige Fragen

Goldene Kälber und schwierige Fragen

Ausstellung -  Warum braucht Berlin ein jüdisches Theater, Herr Lahav?", fragte ich kürzlich in einem Interview den Intendanten und Direktor der Spielstätte nahe dem Bahnhof Friedrichstraße. "Warum nicht?", war der erste Satz seiner Antwort. Oft kommt man als Journalist in die Situation, dass Juden eine Frage mit einer Gegenfrage beantworten. Sie spielen dem Frager ihr Anliegen zurück. Und wollen ihn selbst zum Nachdenken provozieren. Mit dieser scheinbaren Antwortverweigerung ist auch ein Zeichen verbunden – dass es nicht die eine "richtige", sondern eine Vielfalt von Antworten gibt.

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Ins Abseits manövriert

Ins Abseits manövriert

Piusbruderschaft -  Der Vatikan weist die jüngsten Äußerungen des Generaloberen der traditionalistischen Piusbruderschaft, Bernard Fellay, über das Judentum als unhaltbar zurück. "Es ist unmöglich, über die Juden als 'Feinde der Kirche' zu sprechen", sagte Vatikansprecher Federico Lombardi am Montag in Rom.

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Das Lamm als Opfer

Das Lamm als Opfer

Religion -  Im roten Licht der Abenddämmerung stehen weiß gekleidete Männer vor einem in Stein gefassten Graben und beten mit erhobenen Händen und geschlossenen Augen. Ihre Stimmen schallen über das Tal in Richtung Nablus (Westjordanland) - die kehligen Laute ihrer Sprache erinnern an uralte Zeiten. Das Gebet - angeführt von etwa 20 in grün, blau und rot gekleideten Priestern - ist Auftakt zu einem Ritual: der Opferung von Lämmern.

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"Die Musik hat mich gerettet"

"Die Musik hat mich gerettet"

Holocaustz Zeitzeugin Esther Bejarano im Interview

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Johannes Paul II. setzt ein Zeichen

Johannes Paul II. setzt ein Zeichen

Interreligiöser Dialog -  1986 war es eine Sensation, als Papst Johannes Paul II. zum ersten Mal die römische Synagoge besuchte. Heute, 30 Jahre nach dieser historischen Geste, ist eine gewisse Normalität in die katholisch-jüdischen Beziehungen eingekehrt. Ein Rückblick.

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Lammert: Flüchtlinge müssen Israel anerkennen

Lammert: Flüchtlinge müssen Israel anerkennen

Antisemitismus -  Bundestagspräsident Lammert hat "einheimischem und eingewandertem" Antisemitismus eine klare Absage erteilt. Jeder, der in Deutschland lebe, müsse das Existenzrecht Israels anerkennen, sagte er mit Blick auf arabische Flüchtlinge.

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"Bahnbrechender Entscheid"

"Bahnbrechender Entscheid"

Israel -  Das israelische Kabinett hat eine gemeinsame Gebetszone für Männer und Frauen an der Klagemauer beschlossen. Dafür hatten sich nicht-orthodoxe Juden schon seit fast 30 Jahren eingesetzt. Gegner kommen aus dem strengreligiösen Lager.

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Distanzierung von Luthers Judenfeindschaft geplant

Distanzierung von Luthers Judenfeindschaft geplant

Evangelische Kirche -  Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) plant eine Distanzierung vom Antisemitismus Martin Luthers. Ein entsprechender Entwurf wurde am Montag vorgelegt. Eine hessische Synodale forderte zudem eine Absage an die Judenmission.

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Neuer Wind in alter Debatte

Neuer Wind in alter Debatte

Judentum -  Geplant war eine Feierstunde mit gegenseitiger Würdigung der christlich-jüdischen Beziehungen. Doch es kam anders. Plötzlich ist die weitgehend verdrängte Debatte um die vom emeritierten Papst Benedikt XVI. neu formulierte Karfreitagsfürbitte wieder da.

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Wider Willen in der jüdischen Einheitsgemeinde

Wider Willen in der jüdischen Einheitsgemeinde

Religion -  Darf die Angabe der Religionszugehörigkeit bei den Meldebehörden automatisch zur Mitgliedschaft in einer religiösen Gemeinde führen? Am Mittwoch verhandelt das Bundesverwaltungsgericht darüber.

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