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"Hochgradig umkämpft"

"Hochgradig umkämpft"

Menschenrechte -  Am 10. Dezember wird die Anti-Folter-Konvention der Vereinten Nationen 30 Jahre alt. Doch bis heute ist die Auseinandersetzung mit dieser extremen Form staatlicher Gewalt kein Einzelfall, sagt Katrin Dauenhauer. Im Interview spricht die Bonner Kulturwissenschaftlerin über die Geschichte des Folterbegriffs und welche Rolle Medien und Popkultur dabei spielen.

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"Das ist Verfassungsbruch“

"Das ist Verfassungsbruch“

Bischof Erwin Kräutler zum Staudamm-Projekt "Belo Monte" und dessen Folgen für die indigene Bevölkerung.

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Besserer Schutz für christliche Flüchtlinge

Besserer Schutz für christliche Flüchtlinge

Flüchtlinge -  Unionsfraktionschef Volker Kauder hat einen besseren Schutz bedrängter Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften gefordert. "In Deutschland darf es keine Orte des religiösen Hasses geben", schrieb der CDU-Politiker in einem Beitrag für die "Welt am Sonntag".

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Amnesty: 18.000 Tote in Syriens Gefängnissen

Amnesty: 18.000 Tote in Syriens Gefängnissen

Syrien -  Die Gefängnisse des syrischen Regimes sind schon seit Jahrzehnten berüchtigt. Ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt nun, wie grausam in den Haftanstalten der Assad-Regierung gefoltert wird.

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Gefährlicher Glaube

Gefährlicher Glaube

Menschenrechte -  In 101 Ländern ist im vergangenen Jahr das Recht auf freie Meinungsäußerung unterdrückt worden. Das ist das Ergebnis des Jahresberichts 2013 der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, der am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. Auch das Recht auf Religionsfreiheit ist und bleibt ein hart umkämpftes Gut.

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Papst unterzeichnet Erklärung gegen Menschenhandel

Papst unterzeichnet Erklärung gegen Menschenhandel

Menschenrechte -  Als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" sollen demnach Menschenhandel, Zwangsarbeit, Prostitution und Organhandel verfolgt werden. Dies gelte auch für damit zusammenhängende organisierte Kriminalität.

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Beten im Bunker

Beten im Bunker

Gaza -  Auch am Sabbat kehrt keine Ruhe ein. Seit vier Tagen dauert die israelische Militäroperation "Säule der Verteidigung" an. 550 abgefeuerte Raketen aus dem Gazastreifen, drei getötete Zivilisten und 20 Verletzte verzeichnet das israelische Außenministerium bislang. Die palästinensische Seite spricht inzwischen von über 40 Toten durch israelische Luftangriffe.

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Kalte Realität

Kalte Realität

Friedensnobelpreis -  Jeden Tag stapft Rozina Wali die drei Kilometer zwischen ihrem Haus und ihrer Schule den Berg hinauf. Seit zwei Jahren macht die 13-Jährige aus dem abgelegenen Ort Shangla im Nordwesten Pakistans das schon, mit einer Entschlossenheit, die so groß ist wie die Gipfel über ihr hoch sind. "Ich werde immer weiter nach Bildung streben, egal wie weit die Schule weg ist", sagt Wali. Ihre Inspiration dabei: Malala Yousafzai.

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"Wir reden von 70.000 Morden"

"Wir reden von 70.000 Morden"

Mexiko -  Gerade ist Adveniat -Hauptgeschäftsführer Bernd Klaschka aus Mexiko zurückgekommen. Über die Vorgänge in der Stadt Iguala ist der Leiter des Lateinamerika-Hilfswerks bestürzt. Mitglieder der örtlichen Polizei sollen dort 43 protestierende Studenten verschleppt haben . Im ganzen Land kommt es zu Protesten; unterdessen gehen Beobachter davon aus, dass alle Entführten auf teils bestialische Art umgebracht wurden. Kein Einzelfall, wie Klaschka im Interview erläutert.

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Schuften für Putins Traum

Schuften für Putins Traum

Olympia -  Nicht, dass Sotschi keinen Trubel gewohnt sei: Die 340.000-Einwohner-Stadt am Schwarzen Meer gilt als einer der beliebtesten Bade- und Kurorte Russlands und beherbergt pro Jahr etwa vier Millionen Urlauber. Doch wenn im Februar kommenden Jahres die Olympischen Winterspiele in Sotschi stattfinden, ist die Situation eine andere: Dann steht nicht nur das Image der Touristenhochburg auf dem Spiel. Ganz Russland wird dann besonders kritisch beäugt werden.

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Töten lassen liegt im Trend

Töten lassen liegt im Trend

Todesstrafe -  In den meisten Staaten der Welt gibt es keine Todesstrafe mehr. Im vergangenen Jahr ließen noch 21 Länder hinrichten, wie aus der "Amnesty International Statistik zur Todesstrafe weltweit" hervorgeht, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Die Statistik der Menschenrechtsorganisation gilt als weltweit zuverlässigste Quelle zur Todesstrafe.

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Aufbäumen gegen die Gewalt

Aufbäumen gegen die Gewalt

Menschenrechte -  Kalpana Viswanath ist Mitarbeiterin der indischen Frauenrechtsorganisation "Jagori" in Neu Delhi. Die Organisation setzt sich für die Rechte von Frauen ein und will ihnen Bildung ermöglichen. Sie bietet Opfern von Gewalt Schutz und Beratung und kämpft auf politischer Ebene gegen Gewalt und Benachteiligung. Das deutsche katholische Hilfswerk Misereor unterstützt die Projekte von Jagori.

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Breitseite gegen Teheran

Breitseite gegen Teheran

Auszeichnung -  Die iranischen Menschenrechtler Nasrin Sotoudeh und Jafar Panahi erhalten den diesjährigen Sacharow-Preis für Geistesfreiheit des Europäischen Parlaments. Das teilte Parlamentspräsident Martin Schulz am Freitag in Straßburg mit. Die EU spreche damit ihre "Solidarität und Bewunderung" für einen Mann und eine Frau aus, die sich der Einschüchterung im Iran nicht beugen wollten, so Schulz. Der Preis sei auch "eine klare Absage" an das Mullah-Regime in Teheran.

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Flugs ins Nichts

Flugs ins Nichts

Menschenrechte -  Er wirft sich auf den Boden. Er schreit und weint. Der junge Mann will nicht weg. Die blonde Deutsche neben ihm versucht zu trösten. "Brauchen Sie noch irgendetwas?" Es wirkt hilflos. Und trotz dieser Ohnmacht steht Julia Grossmann voll hinter ihrer Aufgabe.

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46 Jahre Todeszelle

46 Jahre Todeszelle

Todesstrafe -  Der kleine Mann, der durch die Gefängnistür ins Freie tritt, geht gebeugt. Der Blick ist auf seine Fußspitzen gerichtet. Er ist 78 Jahre alt und seit 1968 so gut wie tot. Denn seitdem wartet er in der Todeszelle auf die Vollstreckung seines Urteils. Isoliert, ohne zu wissen, wann es ihn ereilen könnte und - möglichweise - ohne jemals den vierfachen Mord an der Familie seines Chefs begangen zu haben, für den er verurteilt wurde.

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Christen als Opfer

Christen als Opfer

Christenverfolgung -  Anschläge auf nigerianische Kirchen, Verbote für den Bau von Gotteshäusern in Indonesien und Anklagen wegen angeblicher Gotteslästerung in Pakistan - Christen werden weltweit verfolgt. Das zeigen tagtäglich die Schlagzeilen. Der Kampf der Kulturen, wie ihn Samuel Huntington 1993 beschwor, scheint bereits begonnen zu haben.

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"Es gibt diese Übergriffe"

"Es gibt diese Übergriffe"

Werden Christen und andere religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften diskriminiert? Menschenrechtler Martin Lessenthin sagt ja und fordert konkrete Schritte.

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Zu Gast bei Pablo in Pimental

Zu Gast bei Pablo in Pimental

Der 9-jährige Pablo lebt in dem kleinen Dorf Pimental im Norden Brasiliens. Der anliegende Fluss Tapajos ist für die Bewohner Spülmaschine, Waschmaschine, Badezimmer und Schwimmbad zugleich. Das friedliche Leben droht jedoch durch den geplanten Bau eines Staudamms zu zerbrechen.

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Deine Stimme gegen Menschenhandel

Deine Stimme gegen Menschenhandel

Jahrestagung Weltkirche und Mission 2013 – sechs Statements gegen Menschenhandel

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"Christen waren keine gleichberechtigten Bürger"

"Christen waren keine gleichberechtigten Bürger"

DDR -  Es sei eine "skandalöse Behauptung", dass in der DDR nur wenige Christen in ihrer Lebensgestaltung behindert wurden, sagt Hans Joachim Meyer. Der Politiker und Katholik erklärt, was er von den Aufarbeitungsplänen Thüringens hält.

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Bischof: "Knall" bei Debatte über Gender-Papier

Bischof: "Knall" bei Debatte über Gender-Papier

Gender -  Ende 2015 hatte eine Arbeitsstelle der Bischofskonferenz den Flyer "Gender katholisch gelesen" veröffentlicht. Laut einem Weihbischof hat es in der Debatte darüber bei den Bischöfen "geknallt".

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Achtung, Mitleid, Takt

Achtung, Mitleid, Takt

Standpunkt -  Felix Neumann über die Rehabilitierung verurteilter Homosexueller

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Kulturelle Vermischung ist eine Chance für die Menschheit

Kulturelle Vermischung ist eine Chance für die Menschheit

USA-Reise -  Papst Franziskus sieht in der Globalisierung und in der Vermischung der Kulturen eine Chance für die Menschheit. Ihre Traditionen seien "verborgene Schätze", um dem Dasein der Menschen einen Sinn zu geben, sagte er am Freitagabend (Ortszeit) bei einer Messe im New Yorker Madison Square Garden.

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Friedensgebet für ein gutes Miteinander

Friedensgebet für ein gutes Miteinander

Flüchtlinge -  Nach den fremdenfeindlichen Krawallen haben sich im sächsischen Heidenau rund 200 Menschen zu einem ökumenischen Gebet getroffen. Der katholische Pfarrer der Kleinstadt sagte, Christen sollten Gesicht gegen Rassismus zeigen.

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Weil ich ein Mädchen bin...

Weil ich ein Mädchen bin...

Weltfrauentag -  Schwerpunkt des Weltfrauentags ist sind Kinderehen und Genitalverstümmelung. Hilfswerke fordern vor allem den Schutz von Mädchen in Entwicklungsländern. Auch der Vatikan beteiligt sich.

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Zeltlager neben Fußball-Stadion

Zeltlager neben Fußball-Stadion

Brasilien -  In Sao Paulo findet am 12. Juni das WM-Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien in der nagelneuen Arena Corinthians statt. Doch statt WM-Touristen kampieren in einem riesigen Zeltlager nahe dem Stadion rund 4.000 Familien, die Opfer von Enteignungen und Immobilienspekulationen geworden sind. Stellt die Regierung ihnen keine Sozialwohnungen zur Verfügung, drohen sie sogar mit Sabotage während des Turniers.

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Seelsorger am dunkelsten Ort der Welt

Seelsorger am dunkelsten Ort der Welt

Todesstrafe -  Immer wieder geraten Hinrichtungen aus den USA in den Foku s der Öffentlichkeit. Oft wird von Fehlurteilen oder minutenlangen Schmerzen der Verurteilten berichtet. Der amerikanische Jesuit George Williams arbeitet als Gefängnisseelsorger in San Quentin, Kalifornien. Seit Bereich ist der Todestrakt, der größte in den gesamten USA. In einem Gastbeitrag gibt er einen Einblick in seine Arbeit und erzählt, wie er den Menschen begegnet, die zum Tode verurteilt sind:

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Nobelpreis für Kinderrechtler

Nobelpreis für Kinderrechtler

Friedensnobelpreis -  Der Friedensnobelpreis 2014 geht an die Kinderrechtsaktivisten Malala Yousafzai aus Pakistan (17) und Kailash Satyarthi aus Indien (60). Das gab der Chef des norwegischen Nobelkomitees, Thorbjørn Jagland, am Freitag in Oslo bekannt. Malala wurde bereits im vergangenen Jahr als Favoritin für den Friedensnobelpreis gehandelt.

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Zutrittsverbot statt Haft

Zutrittsverbot statt Haft

Folterbericht -  Erstmals legt der Heilige Stuhl den Vereinten Nationen einen Folterbericht vor. Zehn Menschenrechtsexperten des zuständigen UN-Komitees in Genf wollen sich am Montag und Dienstag damit befassen. Ihre abschließenden Beobachtungen werden am 23. Mai vorgestellt, wie das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) am Freitag in Genf mitteilte.

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Haussklave, Sexarbeiter, Bettler?

Haussklave, Sexarbeiter, Bettler?

Kinder -  Wenn im Fernsehen wieder über sexuell misshandelte Kinder berichtet wird, kann die Inderin Shabra Khatun die ganze Nacht nicht schlafen. Sie fragt sich dann, was mit ihrer elf Jahre alten Tochter Guriya passiert ist, die vor Jahren vor die Türe der Slum-Hütte in der indischen Hauptstadt Neu Delhi trat, zur öffentlichen Toilette gehen wollte - und nie zurückkam.

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