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Im Sog des Bürgerkriegs

Im Sog des Bürgerkriegs

Bürgerkrieg -  Vater und Sohn sehen sich ratlos an. Eben hat eine Reihe von Detonationen die Fenster wackeln lassen, für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen in Damaskus. "Besser, du fährst heute nicht zum College", sagt der Vater, der Sohn nickt und atmet tief durch. Man weiß nicht, was geschehen ist und wo Kämpfe ausbrechen könnten.

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Steine und Tränengas

Steine und Tränengas

Ägypten -  Nach Demonstrationen von Anhängern des entmachteten Präsidenten Mohammed Mursi ist es in der ägyptischen Provinz Al-Minia zu Gewalt zwischen Christen und Muslimen gekommen. In dem Dorf Raida hätten die Islamisten während eines Protestmarsches am späten Samstagabend eine Kirche und mehrere Häuser von Christen mit Steinen beworfen, berichtete das christliche Nachrichtenportal "Watani.net" am Sonntag.

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Es geht ein bisschen

Es geht ein bisschen

Mali -  Timbuktu im Norden Malis gilt seit Ende Januar als befreit. Dschihadisten, Terroristen und Rebellen sind vertrieben. Alltag hat sich in der Stadt am Rande der Sahara aber längst noch nicht wieder eingestellt. Viele Menschen quält vor allem eins: Sie wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren sollen.

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Nur ein Aufatmen

Nur ein Aufatmen

Mali-Konflikt -  Auch am fünften Tag nach der französischen Militärintervention gehen in Mali die Kämpfe weiter. Verschiedenen Berichten zufolge sollen mittlerweile 750 Soldaten aus Frankreich vor Ort sein, weitere könnten in den kommenden Tagen in das westafrikanische Land gesandt werden. Wohl auch deshalb ziehen sich die Islamisten nun offenbar mehr und mehr aus den besetzten Städten zurück. In Frankreich wird das als Erfolg gewertet. Auch in Mali macht sich zumindest ein wenig Erleichterung breit. Sorgen bereiten hingegen die neuen Flüchtlingsströme aus dem Norden.

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Angriff nach dem Gottesdienst

Angriff nach dem Gottesdienst

Pakistan -  Bei einem Selbstmordanschlag auf Christen vor einer Kirche in der pakistanischen Stadt Peshawar sind am Sonntag mindestens 78 Menschen getötet worden. Unter ihnen seien 34 Frauen und sieben Kinder, sagte Innenminister Chaudhry Nisar Ali Khan. Mehr als 145 Menschen wurden bei dem Doppelanschlag nach Abschluss des Gottesdienst verletzt.

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Verfügungsmasse von Konfliktparteien

Verfügungsmasse von Konfliktparteien

Medien -  Raif Badawi ist mittlerweile auch in höchsten Kreisen kein Unbekannter mehr - auch wenn der Blogger seit mehr als zwei Jahren in seiner Heimat Saudi-Arabien im Gefängnis sitzt. Am Dienstag sprach der britische Thronfolger Prinz Charles bei einem Treffen mit dem neuen saudischen König Salman den Fall an, der viele Menschen weltweit bewegt. Wegen Beleidigung des Islam wurde der Familienvater zu zehn Jahren Haft und 1.000 Peitschenhieben verurteilt.

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"Eine Tragödie"

"Eine Tragödie"

USA -  Mit Blick auf die anhaltenden Krawalle in der US-Stadt Ferguson hat sich nun auch der Erzbischof von St. Louis, Robert J. Carlson, zu Wort gemeldet. In einem am Montag veröffentlichten Brief an die Gläubigen seiner Erzdiözese rief Carlson dazu auf, für Frieden und Gerechtigkeit zu beten. Ferguson ist ein Vorort von St. Louis und gehört zum gleichnamigen Erzbistum.

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"Der Strom reißt nicht ab"

"Der Strom reißt nicht ab"

Syrien-Konflikt -  Auch fast zwei Jahre nach dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien reißen die schlechten Nachrichten aus dem Land nicht ab. Zwischen allen Fronten: die Zivilbevölkerung, von denen immer mehr in die Nachbarländer fliehen. Der Nothilfe-Koordinator von Malteser International, Thomas Molitor, schildert im Interview die Situation der Flüchtlinge in der Türkei.

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Zündeln am Pulverfass

Zündeln am Pulverfass

Nahost-Konfikt -  Als Antwort auf Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen fliegt Israel Luftangriffe, für eine Bodenoffensive scheint alles vorbereitet: Wieder einmal eskaliert im Nahen Osten die Gewalt. Ein schnelles Ende der Auseinandersetzungen ist nach Ansicht von Experten nicht in Sicht.

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Traumatisiert

Traumatisiert

Syrien-Konflikt -  Es ist ruhig im Caritas-Zentrum im nordjordanischen Mafraq. Geduldig warten einige Dutzend syrische Flüchtlinge, bis sie an der Reihe sind. Bettdecken und Hygiene-Sets werden an diesem Tag verteilt, gestiftet vom Zentralkomitee der Mennoniten. "Ab November können die Temperaturen hier auf Minusgrade fallen, und es mangelt den Menschen an Heizungen oder Decken", erklärt der Projektverantwortliche Hussam Nasraween.

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Einsatz im Brennpunkt

Einsatz im Brennpunkt

Chile -  Wenn am Abend die Schießereien losgehen in La Emergencia, dann greift Padre Gerardo schon mal sein Megafon, steigt in seinen Opel Corsa und beginnt im Vorbeifahren den Rosenkranz zu beten. Keine gewöhnliche Seelsorge für einen alten bretonischen Pfarrer tief im achten Lebensjahrzehnt. Aber Padre Gerardo Ouisse ist eben anders – und seine Gemeinde ist es auch.

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Rufer nach Gerechtigkeit

Rufer nach Gerechtigkeit

Menschenrechtspreis -  Erzbischof Francois-Xavier Maroy Rusengo (56) steht mit seinem Leben für Versöhnung und Frieden in der Krisenprovinz Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo - nur knapp ist er einem Mordanschlag entgangen. Wo Massenvergewaltigungen ein Mittel der Konfliktparteien sind und Ausbeutung und Verschleuderung von Bodenschätzen die Maschinerie des Krieges befeuern, predigt er Gerechtigkeit.

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Kampf um Gotteshäuser

Kampf um Gotteshäuser

Ukraine -  Russlands Staatspräsident Wladimir Putin fährt im Ukraine-Konflikt zweigleisig. Er sendet Friedenssignale und macht Kiew zugleich heftige Vorwürfe. Am Donnerstag oder Freitag will der Kremlchef beim Europa-Asien-Gipfel in Mailand mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko über eine Lösung des Konflikts sprechen. Das teilten die Präsidialämter in Moskau und Kiew am Dienstagabend nach einem Telefonat beider Staatsoberhäupter mit.

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Friedland wartet auf die Syrer

Friedland wartet auf die Syrer

Bürgerkrieg -  Angelika Jung lässt sich die Essenskarte geben, stempelt sie ab und schiebt das Tablett über den Tresen. Es gibt Nudeln mit Soße. "Bolognese mit Rind", sagt die Küchenhelferin. "Wegen des Glaubens." Viele Flüchtlinge, die an diesem Tag im Lager Friedland ihr Mittagessen abholen und sich dann an langen Tischen niederlassen, stammen aus dem arabischen Raum.

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Syrischer Erzbischof: Die Christen leiden

Syrischer Erzbischof: Die Christen leiden

Seit über zwei Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Die ursprüngliche Motivation, die Demokratisierung des Landes zu erreichen, hat sich jedoch verschoben – der Kampf aus religiösen und ethnischen Gründen trat in den Vordergrund. Unter der Situation leiden vor allem die Christen, sagt Erzbischof Flavien Joseph Melki.

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"Es wird nach wie vor gekämpft"

"Es wird nach wie vor gekämpft"

Syrien -  Irak, Ukraine, Gaza - aktuell gibt es eine Vielzahl an Krisenherden in Europa und dem Nahen Osten. Immer mehr aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit gerät jedoch ein anderes Schlachtfeld: Syrien . Hier soll es in den vergangenen Tagen erneut rund 1.500 Tote gegeben haben. Der blutige Konflikt, der dort seit 2011 tobt, hat laut Caritas International "die größte humanitäre Katastrophe der vergangenen zehn Jahre" verursacht. Und Besserung ist nicht in Sicht.

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Gegen die soziale Säuberung

Gegen die soziale Säuberung

Fußball-WM -  Mit Panzern und Sturmtrupps vertreibt die Polizei Menschen aus ihren Häusern, enteignet und verfrachtet sie im Zuge der "sozialen Säuberung" an die Ränder der Stadt. Als "Kollateralschäden" werden sie aus ihrem Lebensumfeld gerissen, um Platz zu machen für Hotels, teure Mietwohnungen und Stadien, von denen knapp die Hälfte nach den großen Spielen nicht mehr gebraucht wird.

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Russischer Patriarch ruft Vatikan zur Zusammenarbeit auf

Russischer Patriarch ruft Vatikan zur Zusammenarbeit auf

Syrien -  Bei einem Treffen mit Kardinal Kurt Koch hat der russische Patriarch Kyrill I. die katholische Kirche zur Zusammenarbeit für Frieden in Syrien aufgerufen. Dies sei auch für die Christen der Region wichtig.

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Christen nicht zum Sündenbock machen

Christen nicht zum Sündenbock machen

Ägypten -  Der blutige Konflikt in Ägypten hat eine nächtliche Ruhepause eingelegt. Nach den Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und Sicherheitskräften beendete die verordnete nächtliche Ausgangssperre zunächst weitere Zusammenstöße.

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Regieren mit Wasserwerfer

Regieren mit Wasserwerfer

Türkei -  Ein Jahr nach den heftigen Protesten rund um den Gezi-Park in Istanbul regiert der islamisch-konservative Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mit dem Wasserwerfer. Noch immer sammeln sich fast jedes Wochenende Gegner zu neuen Demonstrationen - nur um bald darauf von einer Übermacht der Polizei durch die Straßen getrieben zu werden. Mal schwelt, mal lodert die Wut der Protestbewegung. An einen Sturz oder auch nur ein Wanken Erdogans ist aber nicht zu denken.

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"Beendet den Waffenlärm!"

"Beendet den Waffenlärm!"

Vatikan -  Papst Franziskus hat die Konfliktparteien in Syrien zum Waffenstillstand aufgerufen. Angesichts jüngster Videobilder von Opfern eines möglichen Giftgasangriffs zeigte sich das Kirchenoberhaupt am Sonntag besorgt über die Eskalation der Gewalt. Die "wachsende Zahl von Anschlägen und grausamen Akten", deren Zeuge die Welt durch die "schrecklichen Bildern dieser Tage" geworden sei, veranlasse ihn, ein weiteres Mal seine Stimme zu erheben , damit der "Waffenlärm" ende.

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Schreckensbühne Syrien

Schreckensbühne Syrien

Vatikan -  Papst Benedikt XVI. hat die Bürgerkriegsparteien in Syrien zu einem Waffenstillstand aufgerufen. In dem Konflikt, der das Land zum "Schauplatz schrecklicher Leiden" mache, könne es keine Sieger, sondern nur Verlierer geben, sagte der Papst am Montag beim traditionellen Neujahrsempfang für das diplomatische Korps im Vatikan.

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"Wir empfinden den gleichen Schmerz"

"Wir empfinden den gleichen Schmerz"

Nahost -  Raketen auf Israel, Luftangriffe auf den Gazastreifen – in solchen Zeiten haben es Friedensaktivisten schwer. Rami Elhanan und andere Mitglieder der israelisch-palästinensischen Organisation "Parents Circle" sitzen im Kreis auf einem Platz in Tel Aviv und werben für ihre Sache: eine Zweistaatenlösung und Versöhnung mit den Palästinensern. Um sie herum sind Absperrgitter und Gegendemonstranten.

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Kommentar zur Woche: Rache und Vergebung in Israel

Kommentar zur Woche: Rache und Vergebung in Israel

Theologe Eckhard Raabe über die ermordeten Jugendlichen.

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Riesige Erwartungen

Riesige Erwartungen

Ukraine -  Der prowestliche Miliardär Petro Poroschenko hat vor einer Woche die Präsidentenwahl in der Ukraine gewonnen. Der Generalsekretär der griechisch-katholischen Bischofssynode des Landes, der Kiewer Weihbischof Bogdan Dziurach (47), schildert im Interview seine Sicht auf den Wahlsieger und dessen wichtigsten Aufgaben. Er spricht sich dagegen aus, dass Poroschenko wie sein amtsenthobener Vorgänger Janukowitsch den russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. zur Amtseinführung einlädt.

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"Beenden, nicht anheizen"

"Beenden, nicht anheizen"

Syrien -  New Yorks Kardinal Timothy Dolan hat die Ablehnung der katholischen US-Bischöfe gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien bekräftigt. Eine solche Intervention wäre "nur kontraproduktiv", sagte Dolan, Vorsitzender der nationalen Bischofskonferenz, laut einem Bericht des Senders KSDK (Sonntag) bei einer Veranstaltung in St. Louis. Präsident Barack Obama solle wissen, dass die Bischöfe ihn eher für den Versuch schätzten, "geduldig und vorsichtig zu sein", so der Kardinal.

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Alles nur Rhetorik?

Alles nur Rhetorik?

Nordkorea -  Trotz martialischer Drohungen und Kriegsrhetorik laufen in Nordkorea internationale Hilfsprojekte weiter. Im Interview beschreibt Reinhard Würkner von Caritas international die Situation und die Probleme der nordkoreanischen Bevölkerung. Und er erklärt, warum er trotz aktueller Krise auf eine weitere langsame Öffnung des abgeschotteten Landes hofft.

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Es geht um die Menschen!

Es geht um die Menschen!

Syrien -  Christliche Geistliche aus Ägypten und deutsche Hilfsorganisationen haben vor einem westlichen Militärschlag gegen Syrien gewarnt. Die Generalsekretärin von Pax Christi , Christine Hoffmann, äußerte am Donnerstag in Berlin die Befürchtung, dass dies die Situation in dem Bürgerkriegsland weiter verschlimmern werde. Eine politische Lösung müsse absoluten Vorrang haben.

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"Wie Lämmer unter Wölfen"

"Wie Lämmer unter Wölfen"

Ägypten -  Erneut gingen Bilder von blutigen Auseinandersetzungen in Ägypten um die Welt: Nachdem eine Moschee in der Provinz Kaljubija mit einem Kreuz bemalt worden war, kam es zu Ausschreitungen gegen Kopten, bei denen Christen und Muslime starben. Am Sonntag wurde auch die Markus-Kathedrale in Kairo angegriffen. Im Interview mit katholisch.de erklärt der koptische Bischof für Deutschland, Anba Damian, was ihm seine Glaubensbrüder in Ägypten berichten, was er von der Politik Präsident Mursis hält und warum ihm die bisherige Reaktion der großen Kirchen in Deutschland auf die Unruhen bei Weitem nicht ausreicht.

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"Eine Tragödie, ein Genozid"

"Eine Tragödie, ein Genozid"

Irak -  Die gegenwärtige Lage der Christen im Irak ist nach Ansicht des syrisch-orthodoxen Metropoliten Theophilos (Georges Saliba) eine Tragödie. Der 69-Jährige leitet die Erzdiözese Tur Lebnon im Libanon - ein Land, in dem aktuell rund 27.000 syrisch-orthodoxe Christen leben und das inmitten einer konfliktreichen Region liegt. Seit Beginn des Terrors durch die Milizen des "Islamischen Staats" (IS) steigt die Zahl der Flüchtlinge aus dem Irak täglich, berichtet der Erzbischof im Interview.

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