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Isa Vermehren - "Ein weites Herz"

Sie war Kabarettistin im Dritten Reich, überlebte das KZ Ravensbrück und wurde schließlich Ordensschwester und prominente "Wort zum Sonntag"-Sprecherin. Ostermontag zeigt das ZDF den Film über Isa Vermehrens Leben.

1933 wurde sie fünfzehnjährig der Schule verwiesen, weil sie sich weigerte, die Hakenkreuzfahne zu grüßen. Noch im gleichen Jahr trat sie erstmalig in der legendären "Katakombe" in Berlin auf, dem politischen Kabarett von Werner Finck. Dort sang sie Seemannslieder zum Akkordeon und avancierte bald zum Publikumsliebling. Sie nahm zahlreiche Schallplatten auf und spielte in verschiedenen Kinofilmen. Während des Krieges nahm sie an der Fronttruppenbetreuung teil, bis sie schließlich von den Nazis mit ihrer Familie in Sippenhaft genommen wurde. Sie wurde interniert und überlebte Ravensbrück, Dachau und Buchenwald. Nach dem Krieg trat sie in der Kongregation der "Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu" und leitete unter anderem das Sankt-Adelheit-Gymnasium in Beuel-Pützchen und die Sophie-Barat-Schule in Hamburg. Heute erinnert man sich an Isa Vermehren vor allem als charismatische Sprecherin des "Wort zum Sonntag". 2009 starb sie in Bonn.

Ihr bewegtes Leben wurde nun verfilmt mit Nadja Uhl in der Titelrolle, Friedrich von Thun, Max von Thun, Peri Baumeister und Iris Berben als Isas Mutter Petra. Katholisch.de besuchte die Filmpremiere in Hamburg und sprach mit Iris Berben, die selbst Schülerin der Sophie-Barat-Schule war.

Ausgestrahlt wird der Film am Ostermontag, 1.4.2013 um 20:15 im ZDF.

Peter Philipp

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