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Fronleichnam - Was wird da eigentlich gefeiert?

Zu Besuch in einer Hostienbäckerei

Fronleichnam am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gehört sicher zu den katholischen Feiertagen, deren Hintergrund am wenigsten bekannt ist. Gefeiert wird das "Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi" - und dafür steht auch der ungewöhnliche Name, denn im Althochdeutschen steht "fron" für "Herr" und "lichnam" für "Leib". Eine wichtige Rolle spielt dabei die Hostie: auf den ersten Blick nur eine kleine unscheinbare Oblate - doch für gläubige Katholiken wird sie durch die Wandlung im Gottesdienst zum "Leib Christi".

Das geht zurück auf das letzte Abendmahl, als Jesus den Aposteln Brot austeilte mit den Worten "Das ist mein Leib". Dieses Geheimnis des "heiligen Brotes" steht auch im Mittelpunkt der feierlichen Fronleichnamsprozessionen, bei denen die Hostie in einer Monstranz durch die Straßen getragen wird.

Bevor die Hostie aber ihrer eigentlichen Bestimmung zukommt, wird sie ganz normal gebacken - einfach mit Mehl und Wasser. Zum Beispiel beliefert die Benediktinerinnenabtei St. Gertrud im Kloster Alexanderdorf bei Berlin Gemeinden in ganz Deutschland.

KNA/Markus Reichert

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