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'Abschotten hilft nicht'

Der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes will die Angst vor Asylbewerbern nehmen

Pater Peter Balleis SJ ist seit 2007 Internationaler Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS). Im Interview plädiert er dafür, Flüchtlingen aus Afrika und dem Nahen Osten einen sicheren und ungefährlichen Zugang zu Europa zu gewährleisten. Menschen riskierten gefährliche Fluchtwege über das Mittelmeer und setzten sich dabei den Händen von Schmugglern aus, so der Jesuit. Mit Blick auf das Dublin-II-Abkommen der EU spricht sich Balleis für eine gerechtere Verteilung der Lasten innerhalb Europas aus. Laut der EU-Verordnung darf ein Flüchtling nur in dem Land Asyl beantragen, in dem er zum ersten Mal europäischen Boden berührt hat. "Vielleicht würde es sogar helfen, wenn die Menschen, die nach Europa kommen, die freie Wahl hätten, in welchem Land sie gerne ihr Asylrecht halten würden", so Balleis. Denn Flüchtlinge wüssten sehr wohl, wo sie die besten Chancen zur Integration hätten.

Weitere Informationen zu den Themen Flucht und Asyl finden Sie auf dem Internetportal Weltkirche.

weltkirche.katholisch.de

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