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Dokumentation: Papst Franziskus betet den Kreuzweg

Papst Franziskus betet den Kreuzweg

Wie seine Vorgänger betet auch Papst Franziskus den Kreuzweg am Karfreitag im römischen Kolosseum. Er hat Erzbischof Giancarlo Maria Bregantini beauftragt, die Meditationen zum diesjährigen Kreuzweg zu verfassen. Der heutige Erzbischof von Campobasso-Bojano wurde durch seinen unerschrockenen Kampf gegen die organisierte Kriminalität weit über Italien hinaus bekannt. Immer wieder appellierte er als Bischof von Locri (1994-2007) an die Gläubigen, vor der Macht der Mafia in Kalabrien nicht zu kapitulieren.
In Erinnerung an den Leidensweg Christi, von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Abnahme vom Kreuz, sind in der antiken Kampfarena 14 Stationen aufgebaut. Es ist eine beeindruckende Kulisse, in der der Kreuzweg das Karfreitagsgeschehen vergegenwärtigt. Christen aus den Krisengebieten der Welt begleiten Papst Franziskus auf seinem Weg und tragen das Kreuz von Station zu Station. Für ihn ist das Kreuz Jesu "das Wort, mit dem Gott auf das Böse der Welt geantwortet hat. Manchmal scheint es uns als antworte Gott nicht auf das Böse, als verharre er im Schweigen. In Wirklichkeit hat Gott gesprochen, er hat geantwortet, und seine Antwort ist das Kreuz Christi: ein Wort, das Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung ist."
Es kommentieren Monsignore Erwin Albrecht und Andrea Kammhuber.

BR

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