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Dokumentation: Papst Franziskus betet den Kreuzweg

Papst Franziskus betet den Kreuzweg aus dem Kolosseum, 03.04.2015

Wie seine Vorgänger betet auch Papst Franziskus den Kreuzweg am Karfreitag im römischen Kolosseum. Die Meditationen stammen in diesem Jahr aus der Feder des emeritierten italienischen Bischofs von Novara, Renato Corti, der als begnadeter Prediger gilt und enger Mitarbeiter des Mailänder Kardinals Carlo Maria Martini war. Vor zehn Jahren hatte Bischof Corti bereits die Fastenexerzitien für die Kurie und Papst Johannes Paul II. gehalten. 

Im vergangenen Jahr stand die Andacht zu Leiden und Sterben Christi im Zeichen der Wirtschaftskrise und Flüchtlingsströme. Der als Mafia-Kritiker bekannte italienische Bischof Giancarlo Bregantini hatte die Meditationen verfasst. 

In Erinnerung an den Leidensweg Christi, von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Abnahme vom Kreuz, sind im Kolosseum, der antiken Kampfarena, auch in diesem Jahr 14 Stationen aufgebaut. Es ist eine beeindruckende Kulisse, in der der Kreuzweg das Karfreitagsgeschehen vergegenwärtigt. 

Christen aus den Krisengebieten der Welt begleiten Papst Franziskus auf seinem Weg und tragen das Kreuz von Station zu Station. Für den Papst ist das Kreuz Jesu „das Wort, mit dem Gott auf das Böse der Welt geantwortet hat. Manchmal scheint es uns, als antworte Gott nicht auf das Böse, als verharre er im Schweigen. In Wirklichkeit hat Gott gesprochen, er hat geantwortet, und seine Antwort ist das Kreuz Christi: ein Wort, das Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung ist.“

BR

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