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"Dieser Journalismus geht in die Tiefe"

Die beim Katholischen Medienpreis ausgezeichneten journalistischen Werke könnten thematisch nicht aktueller sein: Es geht um Flüchtlinge und um Organspende. Am Rande der Preisverleihung haben wir mit den Preisträgerinnen und ihren Laudatoren gesprochen.

"Einen solchen Artikel habe ich bislang nur selten gelesen", Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Muss er auch nicht, denn heute darf er offiziell loben. Er ist einer der Laudatoren beim Katholischen Medienpreis 2015. In der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz in München wurde am 2. November zum 12. Mal der Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz, der Gesellschaft der Katholischen Publizisten e.V. (GKP) und des Katholischen Medienverbandes e.V. (KM.) verliehen.

Die Gewinnerinnen freuten sich sehr über die Würdigung ihrer Arbeit: "Es ist toll Anerkennung zu bekommen, für eine Arbeit die man gemacht hat und für eine lange Recherche" so Nataly Bleuel, die für Ihren Artikel "Herzenssache" im ZEIT-Magazin ausgezeichnet wurde. "Sie schildert es so akkorat und mit einer sensiblen Zurückhaltung, die einen wirklich packt", lobte Prantl das journalistische Werk der freien Autorin.

Auch der zweite Gewinnerbeitrag, die Fernsehreportage "Tod vor Lampedusa. Europas Sündenfall" überzeugte die Jury durch ihren Tiefgang und die aufwendigen Recherchen, für welche die beiden Journalistinnen Natalie Amiri und Ellen Trapp auch Gefahren nicht scheuten. "Wir haben das Glück, dass unsere Redaktionen sagen: 'Zeigt woher die Menschen kommen'", bedankt sich Natalie Amiri bei ihrer Redaktion. Für ihre Kollegin Ellen Trapp ist seit ihrer Arbeit an dem Film klar: "dieses Thema Flüchtlinge, ist mit diesem Film, zu meinem Lebensthema geworden".

katholisch.de

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