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Katholischer Gottesdienst zu Dreikönig, Nabburg

Sendung vom 06.01.2016

Am 6. Januar feiern Christen in aller Welt das Fest „Epiphanias“, das Fest der „Erscheinung des Herrn“. Zu diesem Hochfest überträgt das Bayerische Fernsehen einen katholischen Gottesdienst aus Nabburg in der Oberpfalz.

Beim Dreikönigsgottesdienst in der Pfarrkirche werden die Sternsinger eine Schatztruhe mit Gold, Weihrauch und Myrrhe in die Kirche tragen und, während das Halleluja angestimmt wird, ihre Kronen zu Füßen des Jesuskinds niederlegen. Zelebrant ist Stadtpfarrer Hannes Lorenz; zu Beginn der Messe wird er seinem Mitbruder, dem Nabburger Ruhestandpfarrer Joseph Lobinger, zu dessen 90. Geburtstag gratulieren.

Traditionell verkleiden sich an Dreikönig Jungen und Mädchen in den Pfarrgemeinden als die Weisen aus dem Morgenland. Auch in St. Johannes in Nabburg ziehen 30 Ministrantinnen und Ministranten von Haus zu Haus. Als Könige Caspar, Melchior und Balthasar schreiben sie mit Kreide die Buchstaben „C-M-B“ an die Türen, das bedeutet: "Christus mansionem benedicat" – „Christus segne dieses Haus“.

Die Pfarrkirche St. Johannes, eine dreischiffige, gotische Säulenbasilika, wurde zwischen 1290 und 1349 auf dem höchsten Punkt des Stadtbergs erbaut. Wegen ihrer Ähnlichkeit zu großen Kathedral- und Klosterkirchen wie St. Emmeram in Regensburg oder dem alten Kölner Dom wird sie auch als „Johannesdom“ bezeichnet. Im Hochaltar und im südlichen Seitenfenster sind Szenen von Christi Geburt und der Anbetung der Könige dargestellt.

BR

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