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Theatertagung: "Der Stellvertreter"

Das Video dokumentiert die Theatertagung zum Stück "Der Stellvertreter", bei der der Theologe und Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf in den historischen Kontext einführte. Nach dem Besuch der Theateraufführung hatten die Teilnehmer am Sonntag die Möglichkeit des Austauschs mit dem Schauspieldirektor, der Regisseurin, der Dramaturgin und mehreren Schauspielern.

DER STELLVERTRETER, „das umstrittene Schauspiel des Jahrhunderts“, das weltweit beachtet und nachgespielt wurde, erzählt mit frischer Wut und eindringlicher Schärfe von der Verantwortung des Einzelnen und der großen Aufgabe, im politischen Ringen um Macht und Einfluss den Blick für das Wesentliche, die Menschlichkeit, nicht zu verlieren. Angesichts der großen Fragen nach Humanität im Angesicht der persönlichen und politischen Überforderung, vor die uns die Weltkrisen zur Zeit stellen, entfaltet Hochhuths nur noch selten gespieltes Drama in seiner Unbedingtheit eine eindrucksvolle Kraft.

Zum Zeitraum der Theatertagung im April wurde der Dramaturg Rolf Hochhuth 85 Jahre alt. Sein dramatischer Erstling, Dokumentarstück und Geschichtsdrama zugleich, brachte mit Wucht die politisch-gesellschaftliche Auseinandersetzung um die brennenden Fragen der Haltung der Katholischen Kirche zum Nationalsozialismus zurück auf die Theaterbühne. Es löste bei der Uraufführung 1963 eine Kontroverse aus, die immer noch andauert.

Das Video dokumentiert diese Tagung der Akademie Franz Hitze Haus, bei der der Theologe und Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf in den historischen Kontext einführte. Nach dem Besuch der Theateraufführung hatten die Teilnehmer am Sonntag die Möglichkeit des Austauschs mit dem Schauspieldirektor, der Regisseurin, der Dramaturgin und mehreren Schauspielern.

Ute Volkelt

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