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Der Lobgesang des Simeon

Pater Philipp Meyer von der Benediktinerabtei Maria Laach erklärt das Gebet "Nunc dimittis" und seine Bedeutung.

"Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel." So lautet der Text des Loblied eines Mannes, der kurz vor seinem Tode in einem Neugeborenen die Rettung aller Menschen, erkennt. Das "Nunc dimittis" ist ein ungewöhnlicher Evangelientext. Im Stundengebet, in der Komplet zu Beginn der Nacht, hat es seinen Platz in der Liturgie der Kirche. Dem Israeliten Simeon wird geweissagt, dass er nicht eher sterben werde, bis er den Messias, den Retter aller Menschen, gesehen hat. Alt geworden betritt er den Tempel und erkennt in neugeborenen Baby Jesus den Retter, den Messias. "Dieses Nachtgebet der Kirche begleitet mich in die Nacht", erklärt Pater Philipp, "es erhellt meine Nacht".

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