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Kath. Gottesdienst aus Halle vom 05.02.2017

aus der Pfarrei St. Franziskus mit Pfarrer Br. Franz-Leo Barden OFM

Salz spielte für die Stadt Halle in der Geschichte eine große Rolle und ist bis heute wichtig für ihr Selbstverständnis. Was es für Christen heute bedeutet, „Salz der Erde“ zu sein, erläutert der Franziskaner Franz-Leo Barden.

Bis in die Bronzezeit reicht die Geschichte der Salzgewinnung in der Stadt Halle an der Saale zurück. Salzgewinnung und -handel prägten bis ins 18. Jahrhundert hinein die wirtschaftliche und soziale Struktur der Stadt. Salz war jahrhundertelang wertvoll, denn es wurde nicht nur zum Würzen, sondern vor allem zum Pökeln und damit zur Haltbarmachung von Lebensmitteln genutzt. Davon wussten auch schon die Evangelien, in denen sich die Bildrede  vom „Salz der Erde“ findet, als das Christen sich verstehen sollen. Das Salz in der Welt der Bibel wurde meist aus dem Toten Meer gewonnen und war selbst nicht unbegrenzt verwendbar – es konnte schal werden und war dann nicht mehr zu gebrauchen. In der Parabel vom „Salz der Erde“ liegt also eine doppelte Aufforderung an Christen: sich in der Welt deutlich zu zeigen – und damit nicht zu lange zu warten.

Ihren Gottesdienst feiert die Hallenser Gemeinde St. Franziskus in der Dreieinigkeitskirche, die zwischen 1928 und 1930 unter dem Einfluss des Bauhaus-Stils erbaut wurde und nach einer Innenrenovierung in frischen Farben erstrahlt.

Musikalisch wird der Gottesdienst vom Kirchenchor und den Bläsern der Gemeinde unter Leitung von Christin Wantzen begleitet.

Dr. Michael Hertl

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