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Kath. Gottesdienst aus Coburg am 23.04.2017

"Den Finger in die Wunde legen"

Beim Gottesdienst aus Coburg in Oberfranken lud Pfarrer Roland Huth die Mitfeiernden ein, es dem Apostel Thomas im Evangelium gleichzumachen: „Wir müssen den Finger in die Wunde legen“. 

„Wo müssen wir Christen den Finger in die Wunde legen, um Auferstehung zu leben und erlebbar zu machen?“, fragt Pfarrer Huth eine Woche nach Ostern. „Eine österliche Wunde in Coburg ist die Ökumene“. Österlich deshalb, weil sie heilsam sei und daraus Leben entstehen könne. 

Coburg ist bekannt für die Veste, auf der Martin Luther im Jahr 1530 während des Augsburger Reichstags für mehrere Monate beherbergt wurde. Der Gottesdienst wird in der neu renovierten neugotischen Kirche St. Augustin gefeiert. Als Leitmotiv für ihr kirchliches Leben hat sich die Gemeinde den Spruch „Du hast meine Fesseln gesprengt“ von Augustinus ausgewählt, der auch in der Apsis eingraviert ist und der in der Kommunionmeditation aufgegriffen wird. 

KFA/ T. Kammerlander

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