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Kath. Gottesdienst an Fronleichnam und anschließende Prozession

Übertragung aus Nahburg vom 15.06.2017

Feuerwehr und Frauenbund, Landvolk und Gartenbauverein, Bürgervereine und Kolping, Kommunionkinder und Ministranten: Sie alle feiern zusammen mit vielen Nabburgern und Stadtpfarrer Hannes Lorenz Fronleichnam. Das Fest beginnt mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer.

Nach dem Festgottesdienst trägt Stadtpfarrer Hannes Lorenz die prächtige Monstranz durch Nabburg zu den vier mit Blumenteppichen liebevoll geschmückten Altären. Die Jugendblaskapelle Nabburg, der Kirchenchor, die Erstkommunionkinder und die Gruppe „Effata“ – unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Jonathan Brell – begleiten die Prozession durch die Stadt und gestalten die Gebete an den Altären musikalisch.

Nabburg liegt im Landkreis Schwandorf in der Oberpfalz und hat rund. 6.000 Einwohner. Pfarrer Hannes Lorenz und Kaplan Berno Läßer kümmern sich um 5.200 Katholiken. Bis heute ist Fronleichnam hier im Naturpark Oberpfälzer Wald eine „Demonstration des Glaubens“.

Früher galt Fronleichnam als der „große Prangertag“. Die Mädchen, geschmückt mit Kränzen aus Blumen und Heilkräutern, trugen neue weiße Kleider zum „Prangen" bei der Prozession. Prangerstauden nannte man die Sträuße aus Blumen, Blättern und Zweigen an den vier Stationsaltären. 

Seit 1264 feiert die katholische Kirche das farbenprächtige Fronleichnamsfest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Es geht auf eine Vision der belgischen Klosterschwester Juliana von Lüttich zurück. Auf ihre Anregung hat es Papst Urban IV. zu Ehren der heiligen Eucharistie eingesetzt. So sollte der „Leib des Herrn“, die Übersetzung des mittelhochdeutschen Wortes "fron-leichnam", der in der Hostie gegenwärtig ist, besonders verehrt werden.

BR

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