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Sankt Peter und Paul in Oberammergau

Kirche von oben: Die Kirche Sankt Peter und Paul im weltbekannten Passionsspielort Oberammergau.

Die heutige Pfarrkirche wurde im Jahr 1749 eingeweiht. Zuvor stand an gleicher Stelle zuerst eine Holzkirche, dann ein gotischer Bau, der jedoch so schadhaft war, dass ein Neubau nötig wurde. Baumeister der heutigen Rokokokirche war der Wessobrunner Meister Joseph Schmuzer. Sie gilt als ein bedeutendes Beispiel des süddeutschen Barock. Der Hochaltar sowie die vier weiteren Seitenaltäre sind das Werk von Franz Xaver Schmädl. Sie sind im Stil des Spätbarock ausgeführt. Das Altarbild von Matthäus Günther zeigt das Rosenkranzgebet. Links unten sieht man einen Vertreter der Rosenkranzbruderschaft, der der Gottesmutter einen Güterballen darbringt. Das Deckenfresko der Zentralkuppel aus dem Jahre 1741 ist das erste Werk von Matthäus Günther in Oberammergau. Dem Betrachter fallen zunächst die beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus auf; Petrus erleidet den Tod durch das Kreuz, Paulus durch das Schwert. Die Sterbenden werden vom himmlischen Hofstaat bereits erwartet; um den Auferstandenen scharen sich die Heiligen des Alten und des Neuen Bundes. Im Zentrum des rechten Seitenaltares - des Kreuzaltares - steht das Kreuz, vor dem der Überlieferung nach im Jahre 1633 das Passionsgelübde abgelegt wurde: das Versprechen, alle zehn Jahr das Spiel vom Leiden und Sterben unseres Herrn aufzuführen.

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