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Zeit und Ewigkeit vom 06.01.2018

Gedanken zum Fest Erscheinung des Herrn mit Abt Johannes Eckert

Suchen und finden, sich verstecken und sich finden lassen, das macht nicht nur Kindern Freude. "Manchmal kommt es mir so vor, als ob im Wesen Gottes auch so etwas Kindliches verborgen ist", meint Johannes Eckert, Abt der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs. Viele Erzählungen in der Bibel stehen dafür. Sie sprechen vom Suchen und Finden und laden dazu ein, in den Belastungen des Alltags nicht aufzugeben.

Wer nicht müde wird, Gott zu suchen, der darf über kurz oder lang eine faszinierende Erfahrung machen, die zu Beginn des Lebens Jesu beschrieben ist. Die Heilige Schrift erzählt von Sterndeutern, die ihrem Sehnen und Suchen, ihrer Sehnsucht nachgehen, den Zeichen am Himmel trauen und schließlich den Sinn ihres Lebens erkennen dürfen. Für sie blitzt am Horizont ein paradiesischer Moment auf: "Als sie den Stern sahen, wurden sie mit großer Freude erfüllt."

Sich auf diese Suche einzulassen, dazu ermutigt Abt Johannes Eckert am Dreikönigstag alle, die einen Blick in den Himmel wagen möchten.

Bekannte Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens in Bayern nehmen die Zeichen der Zeit in den Blick und deuten das Evangelium hin auf die momentanen gesellschaftlichen Befindlichkeiten. Mit ihren Gedanken zu christlichen Festen wollen sie die Zuschauer sensibilisieren für das, was hinter den Dingen und unter der Oberfläche des menschlichen Lebens liegt, und die göttliche Wirklichkeit im Alltag aufdecken.

BR

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