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Kath. Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Arnsberg-Neheim vom 25.02.2018

"Menschlichkeit über Grenzen hinweg"

Zelebrant ist Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker.

Im Mittelpunkt dieses Sonntags steht der gebürtige Neheimer Franz Stock. Als deutscher Priester während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich wurde er an menschlich furchtbare Grenzen geführt. Heute, an seinem 70. Todestag, steht er für „Menschlichkeit über Grenzen hinweg“.

Gestärkt durch seinen Glauben habe Franz Stock es selbst in den ausweglosesten Situationen geschafft, Mensch zu bleiben, für seinen Nächsten da zu sein und so Grenzen zu überschreiten: Ländergrenzen ebenso wie Grenzen verschiedener Weltanschauungen, erklärt der Neheimer Pfarrer Stephan Jung. Dabei sei es damals tagtäglich um existentielle Notlagen gegangen.

„Franz Stock ist ein Wegbereiter des europäischen Friedens. Nach den verheerenden Kriegen hat er sich unermüdlich für Versöhnung und Frieden eingesetzt, besonders  zwischen den einstigen Erbfeinden Deutschland und Frankreich“, betont Pfarrer Jung. Abbé Stock, wie er bis heute genannt und verehrt wird, habe dies tun können, „weil er getragen war vom Glauben an den Gott, der bereit war, alles für die Menschen zu geben: seinen Sohn Jesus Christus. Gott überschreitet Grenzen, damit Zukunft möglich wird.“

Die Pfarrei St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel freue sich, zusammen mit der Gemeinschaft der Franz-Stock-Vereinigungen in Deutschland und Frankreich und mit den vielen Fernsehzuschauern diese Sonntagsmesse feiern zu können, sagt Frank Trompeter, Geschäftsführer des Franz-Stock-Komitees in Deutschland. „Wir sind dankbar, dass auf diese Weise das Lebenszeugnis des Priesters Franz Stock in Erinnerung gerufen wird.“

Musikalisch gestaltet den Gottesdienst das Neheimer Vokal- und Instrumentalensemble St. Johannes, eine Kooperation der Chöre „Belcanto Höingen“, Ense-Höingen und „Der Neue Chor“, Neheim. An dem Gottesdienst nehmen Familienmitglieder und Wegbegleiter Franz Stocks ebenso teil wie viele weitere Gäste aus Frankreich und Deutschland.

ZDF

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