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Talk am Dom mit Gerlinde Kretschmann

In der Reihe "Talk am Dom" begrüßt der Stuttgarter Stadtdekan Christian Hermes prominente Gäste. In einer offenen Aufrichtigkeit will er auch schwierige Themen innerhalb der Kirche ansprechen. So auch im Talk mit Gerlinde Kretschmann, der baden-württembergischen "First Lady". Kretschmann ist bekennende Katholikin, hatte aber auch Kritik im Gepäck.

Kretschmann ist Kult – das gilt nicht nur für den baden-württembergischen Ministerpräsidenten, sondern auch für seine Frau Gerlinde Kretschmann. Der Stuttgarter Stadtdekan Christian Hermes begrüßte die „First Lady“ im Haus der Katholischen Kirche in der Reihe Talk am Dom. Pensionierte Grundschullehrerin ist sie, Parteimitglied der Grünen, aber auch bekennende Katholikin.

Gerlinde Kretschmann ist katholisch sozialisiert und besuchte in ihrer Kindheit eine katholische Mädchenschule. Später ist sie aus- und dann wieder eingetreten. Sie hat sich in ihrer Kirchengemeinde engagiert -–auch über den Kirchenchor hinaus. Vieles habe sich in der katholischen Kirche zum Positiven gewandelt.

Trotz allem gab es auch viel Kritik: Die Kirche müsse menschlicher werden, so Kretschmann – gegenüber Frauen, gegenüber Geschiedenen, aber auch gegenüber Homosexuellen. Sie wünsche den katholischen Bischöfen mehr Mut, so Kretschmann. Die Kritik ist beim Stadtdekan angekommen.

Zwar kämpfe er jetzt nicht für das Priesteramt für Frauen, so Hermes, doch die Kirche müsse Standpunkte, die bisher als unverrückbare Dogmen galten und für die es bestimmt auch Argumente gäbe, zumindest mal zur Diskussion stellen.

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Matthias Franz, Diözese Rottenburg-Stuttgart

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