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BR-Zeit und Ewigkeit

Gedanken zum Aschermittwoch von Abt Hermann Josef Kugler OPraem

Ein Sprung ins Ungewisse erfordert Mut. Wer lässt sich schon gern fallen, wenn er nicht weiß, wo er landet? Viele Menschen streben nach Sicherheit, nach festem Boden unter den Füßen und verlieren dennoch manchmal den Halt.

Gut ins Leben hineinzukommen, gut durchs Leben hindurchzukommen und auch einmal gut aus dem Leben hinaustreten zu können, diesen Wunsch kennt wohl jeder.

Ob das Leben gelingt, das ist für den Windberger Prämonstratenserabt Hermann Josef Kugler eine Frage des Loslassens. Das gilt nicht nur für Eltern, die ihr Kind Schritt für Schritt in ein selbständiges Leben entlassen müssen, sondern für jeden und in jeder Phase des Lebens. Von der Geburt bis zum Tod kommt es darauf an, das, was war, zur rechten Zeit loszulassen und sich auf das einzustellen, was die Zukunft bringt.

Bei einem Besuch auf der Geburtsstation des Klinikums St. Elisabeth, bei einem Spaziergang am Donauufer, auf dem historischen Friedhof und in der romanischen Basilika von St. Peter in Straubing deutet Abt Hermann Josef Kugler den Aschermittwoch als einen Tag, der nach der ausgelassenen Faschingszeit nicht die "Spaßbremse" zieht. Vielmehr will der Aschermittwoch Christen Lebensfreude schenken, indem er sie zu Beginn der Fastenzeit für das sensibilisiert, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist, und dabei hilft, das Loslassen neu einzuüben.

BR

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