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Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.

Mit einer Festmesse hat Papst Benedikt XVI. seinen Vorgänger offiziell ins Album der Seligen eingetragen

Er wurde nicht "santo subito" (sofort heilig) - aber in einer Rekordzeit von gerade sechs Jahren selig. Bei einer beeindruckenden Festmesse mit mehr als einer Million Teilnehmern hat Papst Benedikt XVI. am 1. Mai 2011 auf dem Petersplatz seinen Vorgänger Johannes Paul II. seliggesprochen.  Der Papst aus Polen habe Gesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft für Christus geöffnet, betonte Benedikt XVI. in seiner Festpredigt. Mit der "Kraft eines Riesen" habe er die Kirche ins dritte Jahrtausend geführt und ihr eine neue Orientierung auf die Zukunft hin gegeben.  Als Festtag bestimmte Benedikt XVI. den 22. Oktober, den Jahrestag des Amtsantritts im Jahr 1978. Unmittelbar nach dem zweieinhalbstündigen Gottesdienst auf dem Petersplatz betete Benedikt XVI. als erster am Sarg des neuen Seligen im Petersdom. Der Sarg war zwei Tage zuvor aus seiner Grabstätte in den Grotten des Petersdoms herausgenommen worden. Einen Tag danach, am 2. Mai 2011, wird er an seinen endgültigen Platz in der Sankt-Sebastianus-Kapelle des Petersdoms überführt.

Philipp Zahn (KNA)

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