Eine Kirchenfassade mit einem Kreuz
In Ostdeutschlands größtem Kirchenneubau klingt ein badisches Instrument

Die Leipziger Propsteikirche erhält ihre Orgel

Der größte Kirchenneubau in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung ist nun auch musikalisch voll einsatzfähig: Heute wird in der Leipziger Propsteikirche Sankt Trinitatis die neue Orgel eingeweiht.

Leipzig - 27.09.2015

Die Segnungszeremonie nimmt der Dresdner Altbischof Joachim Reinelt vor.

Das Instrument aus der baden-württembergischen Manufaktur Vleugels umfasst 46 Register, 2.716 Pfeifen sowie drei Manuale. Die Kosten beziffert die Pfarrei mit 750.000 Euro. Der Propstei-Neubau wurde im Mai feierlich geweiht. Die bislang noch nicht detailliert offengelegten Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf über 25 Millionen Euro.

Während des Festgottesdienstes wird das eigens komponierte Stück "Leipziger Laudamus", eine Toccata für Orgel, Bläser und Percussion, von Enjott Schneider uraufgeführt. Anschließend stehen Orgelführungen auf dem Programm. Den Weihetag beschließt ein Festkonzert. Bis zum 3. Oktober gibt es zudem eine Festwoche mit täglichen musikalischen Highlights in der Propsteikirche. (KNA)

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Video: © Markus Kremser

Reaktionen auf den Neubau der Propsteikirche in Leipzig