Das Cover des Buches "Mitarbeiter der Wahrheit" zum 90. Geburtstag von Benedikt XVI.
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Viel Prominenz bei Vorstellung von Festschrift für Benedikt XVI.

Festschrift für Benedikt XVI. im Vatikan vorgestellt

Vor einiger Kirchenprominenz stellte Kardinal Kurt Koch das Buch vor, das der frühere Vatikan-Sprecher Federico Lombardi herausgibt. Die 13 Autoren wurden nach einem bestimmten Prinzip gewählt.

Vatikanstadt - 07.04.2017

Prominente Weggefährten von Benedikt XVI. haben sich am Donnerstag in Rom zur Vorstellung einer Festschriftzum 90. Geburtstag des emeritierten Papstes eingefunden. Kardinal Tarcisio Bertone, als früherer Kardinalstaatssekretär einer der engsten Mitarbeiter von Benedikt XVI., war ebenso gekommen wie Kardinal Angelo Sodano, der dem Kardinalskollegium seit 2005 als Dekan vorsteht. Auch Erzbischof Georg Gänswein, der Privatsekretär von Benedikt XVI., war unter den Gästen im Päpstlichen Patristischen Institut Augustinianum.

Beiträge von Ratzinger-Preisträgern

Vorgestellt wurde der Band mit dem Titel "Cooperatores Veritatis" (Mitarbeiter der Wahrheit) von Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, sowie Federico Lombardi, dem früheren Sprecher des Vatikan und jetzigem Leiter der vatikanischen Joseph-Ratzinger-Stiftung. Sie ist Initiator der Festschrift, die Beiträge der 13 bisherigen Preisträger des seit 2011 vergegebenen Ratzinger-Preises enthält. Der Titel "Cooperatores Veritatis" greift das Bischofsmotto des früheren Münchener Erzbischofs Joseph Ratzinger auf. Benedikt XVI. wird am 16. April 90 Jahre alt.

Die Festschrift erscheint in der vatikanischen Verlagsbuchhandlung. Herausgeber sind Lombardi und Pierluca Azzaro, Verantwortlicher für die italienische Ausgabe der gesammelten Schriften Ratzingers. Unter den Autoren sind auch der stellvertretende Direktor des Regensburger Instituts Papst Benedikt XVI., Christian Schaller, sowie der Abt des österreichischen Zisterzienserklosters Heiligenkreuz, Maximilian Heim. 

Nach Rücksprache mit Benedikt XVI.

Der Ratzinger-Preis wird seit 2011 jährlich von der vatikanischen Stiftung nach Rücksprache mit Benedikt XVI. (2005-2013) verliehen. Er ist mit 50.000 Euro dotiert. Die Stiftung finanziert sich durch die Verkaufserlöse der Bücher des emeritierten Papstes sowie aus Spenden. (KNA)

Linktipp: Benedikt XVI.: Wir waren Papst

Joseph Ratzinger war als Papst Benedikt XVI. acht Jahre lang das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Katholisch.de blickt in einem Dossier auf das Pontifikat des "deutschen Papstes" zurück.