Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
Weit oben auf der Liste: "Maria, breit den Mantel aus"

Fürstin Gloria will "swingende" Marienlieder aufnehmen

O Maria hilf! In den 80ern war sie die Punk-Fürstin – jetzt mag es Gloria von Thurn und Taxis frommer. Musik mag sie immer noch – und plant ein neues Projekt.

Bonn - 30.07.2016

"Es soll ein bisschen swingender werden - nicht so arrangiert wie ein Kirchenlied", so die Katholikin und einstige "Punk-Fürstin" der 80er Jahre, die in ihrer Jugend im Rheinland der Band "Quo Vadis" angehörte, im Interview.

"Ich singe nach wie vor sehr gerne Jazz, und ich habe auch gerne Popsongs, wenn sie schön sind und gut gemacht sind", sagte die Unternehmerin, die das Gymnasium in Meckenheim besucht hatte. Am besten hätten ihr "die Frohnatur der Rheinländer" und der Karneval gefallen. "Sehr schön war meine Zeit in der Töpferstube, beim Apfelbauer und beim Kirschenpflücken - das habe ich auch in bester Erinnerung."

Schon früher hatte sich die Fürstin als Liebhaberin von Kirchenliedern geoutet. Besonders gut gefalle ihr "Maria, breit den Mantel aus", sagte sie einmal der "Bunten". Auch generell betrachte sie den Katholizismus als "Religion des Genusses und der Freude", erklärte sie gegenüber der "Zeit". Aktuell äußerte sich Fürstin Gloria anlässlich der Sendung "Ich stelle mich" (Sonntag, 21.45 Uhr, WDR Fernsehen). (KNA)