Die Hedwigskathedrale ist die Bischofskirche der Erzdiözese Berlin.
Diözese plant mit Haushaltsvolumen von 234 Millionen Euro im Jahr 2016

Bistumshaushalt wächst um 17 Millionen Euro

Die Erzdiözese Berlin plant im Jahr 2016 mit einem Haushaltsvolumen von 234 Millionen Euro. Die Aufwendungen für die Schulen in kirchlicher Trägerschaft bleiben mit 79 Millionen größter Einzelposten im Haushalt.

Berlin - 08.02.2016

Größter Haushaltsposten bleiben mit gut 79 Millionen Euro die 18 Schulen in Trägerschaft des Erzbistums. Für deren Finanzierung veranschlagt es einen Eigenanteil von 17 Millionen Euro, das sind 5 Millionen Euro mehr als 2015. Für den Religionsunterricht setzt das Erzbistum Kosten in Höhe von 14 Millionen Euro an, von denen es 5 Millionen selbst trägt. Die Einnahmen für die katholischen Schulen und den Religionsunterricht stammen zumeist aus staatlichen Fördermitteln.

Den zweitgrößten Posten im Jahresetat macht die Seelsorge mit über 39 Millionen Euro aus. Der Bereich "Finanzen und Versorgung" sieht Ausgaben in Höhe von 36 Millionen Euro unter anderem für die Pensionen der Seelsorger vor. Die Caritasverbände bezuschusst das Erzbistum mit 5,8 Millionen Euro, die katholischen Kindertagesstätten mit 2,1 Millionen Euro. Für Zinsen und Tilgung sind 61.000 Euro vorgesehen, im vergangenen Jahr waren es noch über 6 Millionen Euro. (KNA)

Linktipp: Erzbistum Berlin steigert Vermögen

Das Erzbistum Berlin hat am Mittwoch seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2013 vorgestellt. Das Vermögen der Erzdiözese beläuft sich demnach auf knapp 530 Millionen Euro. Der größte Teil des Geldes ist in Rückstellungen gebunden.