Münchner Ordinariat: Verdächtige Post löst Polizeieinsatz aus
Vier Ordinariatsmitarbeiter kamen ins Krankenhaus

Münchner Ordinariat: Verdächtige Post löst Polizeieinsatz aus

Schreck für die Mitarbeiter des Münchner Ordinariats: Ein Umschlag mit einer übelriechenden braunen Masse sorgte dort am Morgen für einen Polizei- und Feuerwehreinsatz. Zeitweise wurde das Gebäude abgesperrt. Inzwischen gibt es Entwarnung.

München - 14.03.2019

Eine verdächtige Postsendung hat am Donnerstagmorgen Polizei und Feuerwehr im Erzbischöflichen Ordinariat in München auf den Plan gerufen. Bei der Öffnung eines Briefes habe sich eine Beschäftigte in der Poststelle erbrechen müssen, teilte die Pressestelle mit. Vier Beschäftigte seien vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.

Nach ersten Berichten befand sich in dem Umschlag zwischen zwei Kartons eine übelriechende "braune, zähe Masse", die sich letztlich als leicht verwester Kadaver einer Maus entpuppte. Ein gefährlicher Stoff sei nicht im Spiel gewesen, niemand verletzt worden, erklärte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Die Herkunft der Sendung werde von der Kriminalpolizei noch ermittelt. Ob der Umschlag beschriftet war, ist unklar.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung ermittelt jetzt das Kommissariat Staatsschutz, da das Paket an eine Institution ging. Der Vorwurf lautet demnach auf Körperverletzung.

Das zeitweise abgesperrte Gebäude in der Münchner Innenstadt wurde inzwischen wieder freigegeben. (tmg/KNA)