Kathedrale Mexiko-Stadt
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Über Missbrauch, falsche Kollekten und freiwillige Helfer

Neues zur Papstreise nach Mexiko

Papst Franziskus könnte während seines Besuches in Mexiko einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Gruppe von Missbrauchsopfern zusammentreffen. Außerdem warnt die mexikanische Kirche im Vorfeld des Papstbesuches vor falschen Kollekten.

Mexiko-Stadt - 18.01.2016

Unterdessen warnte die mexikanische Kirche im Vorfeld des Papstbesuches vor falschen Kollekten. Der Generalsekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz, Weihbischof Eugenio Lira Rugarcia aus Puebla, sagte Azteca Noticias am Sonntag: "Man muss aufmerksam sein. Niemand darf sich von Personen überraschen lassen, die von Haus zu Haus ziehen." Lira verwies darauf, dass ähnliche Vorfälle bereits von den Besuchen von Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. in Mexiko bekannt seien. Er stellte klar, dass für den Papstbesuch ausschließlich innerhalb der Kirchen der mexikanischen Pfarreien gesammelt werde.

Noch 100.000 Helfer gesucht

Wenige Wochen vor dem Besuch des Papstes suchen die Organisatoren außerdem noch weitere 100.000 freiwillige Helfer. Sie sollen vor allem die Fahrten des Kirchenoberhauptes durch die Straßen der Besuchsorte absichern. "Uns fehlen noch Helfer in allen Regionen der Republik", sagte eine Sprecherin der Tageszeitung "La Voz de Michoacan" am Sonntag.

Nach den bereits registrierten 100.000 Freiwilligen wollen die Organisatoren nun auch in jenen Bundesstaaten suchen, die der Papst während seines Aufenthaltes vom 12. bis 18. Februar nicht besuchen wird. Für den Papstbesuch haben die Organisatoren eine Website freigeschaltet: Unter www.papafranciscoenmexico.org sind zahlreiche Informationen abrufbar. (jml/KNA)

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Als Oberhaupt der katholischen Kirche absolviert Papst Franziskus regelmäßig Reisen innerhalb Italiens und in andere Länder. Diese Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zu den Reisen des Heiligen Vaters.