Ein Gotteslob liegt in einer Kirchenbank.
Kirche wird durch anonyme Spende warm

Sitzheizung als Weihnachtsgeschenk

Pünktlich zur Christmette war sie fertig: Einem unbekannten Spender hat eine Pfarrei in Niederbayern eine neue Heizung für die Kirche zu verdanken. Nun rätseln die Gemeindemitglieder, wer der Wohltäter sein könnte. Doch der Pfarrer hält dicht.

Regensburg/Bad Abbach - 28.12.2015

Eine Sitzheizung sei zwar schon lange auf der Wunschliste der Pfarrei gestanden, doch aufgrund der Kosten im fünfstelligen Bereich sei ein Einbau bisher verschoben worden, so der Geistliche. Dies sagte er auch dem Anrufer, wie die Zeitung berichtet.

Keine Überstunden gescheut

Doch der Anrufer habe Dinzinger gebeten, alles Notwendige in die Wege zu leiten, um das Finanzielle werde er sich kümmern. Trotz der knappen Zeit sei es kurz vor den Festtagen tatsächlich noch gelungen, eine Firma zu finden, die keine Überstunden gescheut und die Sitzheizungen in die Bänke eingebaut habe.

In der Christmette stieg der Pfarrer dann sogar auf die Kanzel, um die frohe Botschaft von der neuen Heizung zu verkünden, "die die Leute bis zu diesem Augenblick schon hautnah gespürt hatten", wie es in dem Bericht heißt.

Der Pfarrer hält dicht

Nun treibe die Gemeinde aber die Frage um, wer der Spender sein könnte. Nur der Pfarrer kenne bisher den Namen, lasse sich aber nichts entlocken. In der Predigt verwies der Geistliche nur auf die Bergpredigt, wonach beim Geben von Almosen die rechte Hand nicht wissen solle, was die linke tue. So habe auch der Geldgeber gehandelt. (KNA)