Papst Franziskus empfängt US-Präsident Donald Trump zu einer Privataudienz
Stolz auf die "enge Zusammenarbeit"

US-Präsident Trump gratuliert Papst Franziskus

Vor sechs Jahren wurde Papst Franziskus zum Pontifex gewählt. Zu diesem Anlass erreichen ihn Glückwünsche aus aller Welt – auch aus dem Weißen Haus: Dabei nennt Präsident Donald Trump auch die vielen "gemeinsamen Anliegen".

Rom - 13.03.2019

US-Präsident Donald Trump hat Papst Franziskus zum sechsten Jahrestag seiner Wahl zum Papst gratuliert. Er sei stolz auf die "enge Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl bei einer Reihe globaler Themen", heißt es in dem am Mittwoch von der US-Botschaft beim Vatikan veröffentlichten Schreiben. Zu den gemeinsamen Anliegen zählt Trump die "Förderung der Religionsfreiheit, Unterstützung für Konfliktprävention und den Kampf gegen Menschenhandel". Die für Franziskus wichtigen Themen Migration und Klimawandel nennt Trump nicht.

Am 13. März 2013 war der frühere Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, zum Papst gewählt worden. In seinem Brief erinnerte der US-Präsident auch an die seit nunmehr 35 Jahren bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und dem Heiligen Stuhl.

An gemeinsamen Einsatz angesichts weltweiter Herausforderungen sowie Hilfe für die Bedürftigen erinnerte auch US-Botschafterin Callista Gingrich in ihrem Glückwunsch. "Unsere lebendige Partnerschaft, die auf Vertrauen, gegenseitigen Respekt und moralische Führung gebaut ist, hat auf jedem Kontinent Freiheit und Menschenwürde gefördert", so Gingrich weiter.

Seit seiner Wahl zum US-Präsidenten war Trump vom Papst mehrfach kritisiert worden. 2016 nannte Franziskus den Plan Trumps, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, "nicht christlich". 2017 trafen sich beide erstmals persönlich. Der US-Präsident bezeichnete damals die 30-minütige Audienz im Vatikan als "große Ehre". (tmg/KNA)