Kim Kardashian provoziert als Marienfigur
Katholiken ärgern sich über Kerzenfigur aus dem Shop des US-Promis

Kim Kardashian provoziert als Marienfigur

Buntes - US-Promi Kim Kardashian folgen 51 Millionen auf Twitter. Nicht nur Katholiken verärgerte sie nun mit einem Produkt aus ihrem Shop. Auf einer Andachtskerze trägt die Jungfrau Maria Kardashians Gesicht.

New York City - 24.04.2017

Für Ärger unter Katholiken im Netz sorgte Kim Kardashian mit ihrem neuesten "Produkt": Die US-amerikanische Reality-TV-Teilnehmerin und Frau des Rappers Kanye West bietet in ihrer Shop-App eine Kerze an, auf der die Gottesmutter Maria abgebildet ist – allerdings mit Kardashians Gesicht. Nachdem die 36-Jährige die manipulierte Maria-Herz-Darstellung ihren 51 Millionen Followern auf Twitter vorstellte, kritisierten viele die Aktion als respektlos und Verhöhnung Mariens und der Religion.

Bill Donohue, Chef der Lobbyorganisation "Catholic League", weist darauf hin, dass Kardashian die 18 US-Dollar teure Kerze neben Produkten anbietet, die Marihuana-Konsum veherrlichten. "Wir wissen, dass sie und ihre Familie viel durchgemacht haben – ihre Probleme sind meist selbstverursacht –, aber das ist keine Entschuldigung dafür, die katholische Ikonografie auszubeuten um dem schnellen Geld nachzujagen und Schlagzeilen zu machen," so Donohue.

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Auf einem Instagram-Foto von Kardashians App erscheint das verfremdete Marienbild mit einem psychedelischen Hintergrund. Die Unterzeile lautet: "Wenn Kim dich mit diesem 420-Bonbon segnet." Mit 420 ist der inoffizielle Welt-Cannabis-Tag am 20. April gemeint, an dem Kardashian ihre neuen Produkte in den Shop stellte. Tags darauf trug sie beim Dreh ihrer Reality-Soap ein schwarz-transparentes Kleid mit einem kleinen Marienbild zwischen ihren Brüsten.

2015 ließen Kardashian und West ihre nun drei Jahre alte Tochter in der St.-Jakobus-Kathedrale des armenischen Patriarchen in Jerusalem taufen. Es habe nie einen Hinweis gegeben, dass Kim Kardashian die selige Jungfrau Maria verehre, erklärte die "Catholic League". Die Vereinigung behauptete zudem, dass der US-Promi früher ein Pornostar gewesen sei. (luk)