Schick warnt vor Spekulationen zu Fatima
Freitag jährt sich Prophezeiungstag zum hundertsten Mal

Schick warnt vor Spekulationen zu Fatima

Glaube - Freitag jährt sich der Tag, an dem Maria den Hirtenkindern von Fatima Prophezeiungen offenbart haben soll, zum hundertsten Mal. Erzbischof Schick warnte nun vor Spekulationen um die "Geheimnisse von Fatima".

Limbach - 13.07.2017

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat vor Spekulationen um das dritte oder ein angeblich viertes, unveröffentlichtes Fatima-Geheimnis gewarnt. Schwester Lucia, das dritte Seherkind, habe ihm 1998 versichert, dass es bei den Botschaften nicht um Kuriositäten und Fantasien ginge, sagte Schick am Donnerstag beim Fatima-Tag im Wallfahrtsort Maria Limbach in Unterfranken. An Freitag jährt sich jener Tag zum hundertsten Mal, an dem Maria nach Angaben der drei Hirtenkinder in Fatima erstmals Prophezeiungen aussprach, die als "Geheimnisse von Fatima" bekanntwurden.

Bekehrung ist der heutige Auftrag

Lucia habe betont, es gehe darin um den Kern des Evangeliums: um die Heiligkeit der Kirche, um Buße für die Sünden und die Bekehrung der Menschen, betonte der Erzbischof. Die dritte Botschaft von der Bekehrung Russlands sei heute der Auftrag, die ganze Welt zu Jüngern Jesu zu machen. "Er bedeutet heute, die Atheisten, Skeptiker und Agnostiker durch ein authentisches Leben von der Vernünftigkeit und dem Wert des Glaubens zu überzeugen." Dies bedeute auch, bei anderen Religionen, auch bei Muslimen, für die Botschaft des Glaubens zu werben. (KNA)