Sei-ein-Engel-Tag: Jeden Tag eine gute Tat
15 Ideen für die Nächstenliebe im Alltag

Sei-ein-Engel-Tag: Jeden Tag eine gute Tat

Buntes - Franz von Assisi oder Mutter Teresa sind große Vorbilder für Nächstenliebe. Aber auch mit kleinen Taten kann man im Alltag Gutes tun. Zum Sei-ein-Engel-Tag hat katholisch.de 15 Ideen zusammengetragen.

Von Stefanie Heinrichs |  Bonn - 22.08.2018

Den kuriosen Feiertag "Sei-ein-Engel-Tag" hat die Amerikanerin Jayne Howard Feldman ins Leben gerufen. Die Botschaft des Tages ist es, mit Hilfsbereitschaft andere Menschen zu unterstützen; der Begriff Engel ist hierbei im übertragenen Sinne zu verstehen.

Kleiderschrank aufräumen
Sortieren Sie Kleidung, die Sie nicht mehr benötigen, aus dem Kleiderschrank aus. Die Sachen können Sie in der Familie verteilen oder spenden.
Einen Hund aus dem Tierheim ausführen
Immer wieder hört man, dass Tierheime überfüllt sind und die Mitarbeiter an den Rand ihrer Kapazitäten kommen. Über einen Spaziergang freut sich daher nicht nur der Vierbeiner.
Für den Partner/die Partnerin kochen
Ein gemeinsames Essen kann die Beziehung frisch halten und Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Aber auch Süßigkeiten können eine Alternative sein: Sie sind zwar nicht gesund, aber gelten als Glücklichmacher für die Seele.
Den Sitzplatz anbieten
Die Busse und Bahnen sind meist überfüllt, nicht jeder Mitfahrende bekommt daher einen Sitzplatz. Ältere Menschen, Schwangere oder Mitreisende mit schwerem Gepäck werden Ihnen für Ihren Sitzplatz dankbar sein.
Freunde und Familie im Haus unterstützen
Ob bei handwerklichen Tätigkeiten oder im Hausarbeiten wie Staubsaugen, gemeinsam arbeitet es sich schneller und leichter.

"Nimm dir ein Lächeln mit"
Bild: © katholisch.de

Ein Lächeln kann den Tag aufheitern.

Den Kollegen Kaffee oder Tee bereiten
Es gibt im Job-Alltag wenig, das so schnell eine Enttäuschung auslöst wie eine leere Kaffeekanne. Mit einem frisch gebrühten Kaffee herrscht im Büro ein angenehmes Klima.
Fremde Menschen anlächeln oder grüßen
Ein altes Sprichwort sagt, "Schenke der Welt ein Lächeln und sie lächelt zurück". Und Lachen ist bekanntlich gesund. Ein kurzer Gruß an die Nachbarn im Hausflur oder an die Mitarbeiter der Bäckerei versüßt ebenso den Tag.
Die Tür aufhalten
Wer jemanden die Tür aufhält, erweist der anderen Person damit Respekt.
Jemanden an der Kasse vorlassen
Es ist kein Muss, jemanden mit wenigen Teilen an der Supermarktkasse vorzulassen. Eine gute Tat ist es aber allemal.
Danke sagen
Ein Dankeschön ist viel mehr als eine Höflichkeitsfloskel. Wir zeigen damit jemandem, dass wir seine Hilfsbereitschaft wertschätzen.

Vinzenz von Paul: Patron der Nächstenliebe

Er hat in seinem Leben Erstaunliches geleistet, war unermüdlich im Einsatz für Arme, Kranke und Gefangene und gilt als einer der Gründer der Caritas.

Für jemanden beten
Das Gebet stärkt die Beziehung zu Gott. In den Fürbittgebeten bitten wir für jemanden oder dessen Anliegen.
Jemandem sagen, dass man ihn lieb hat
Gesten können es vermitteln und zeigen, doch manchmal tut es gut, die Worte "ich hab dich lieb" oder "ich mag dich" zu hören.
Pünktlich sein
Zu Verabredungen unpünktlich zu kommen, kann Stress bereiten, vor allem, wenn die andere Person überpünktlich ist. Überraschen Sie Ihre Verabredung!
Ein Kompliment machen oder loben
Ein Kompliment ist eine gute Möglichkeit, jemandem ein freudiges Gefühl zu geben. Jemandem zu sagen, dass er etwas sehr gut gemacht hat, ist ebenso ein Zeichen von Wertschätzung.
Zeit spenden
Der Alltag ist oft stressig und die Zeit wird immer kostbarer in unserer Gesellschaft. Schaufeln Sie sich in Ihrem Kalender etwas Zeit für Freunde, Familie oder Bekannte frei.

Von Stefanie Heinrichs