Mehrere Personen bei tragischem Unfall in Irland verletzt

Berichte: Priester überfährt Trauergäste vor Kirche

Aktualisiert am 25.06.2018  –  Lesedauer: 
Irland

Clondalkin ‐ Ein trauriger Montagmorgen in Westirland. In der Kleinstadt Clondalkin wurden mehrere Personen vor einer Kirche von einem Auto angefahren. Die Umstände des Unfalls sind besonders tragisch.

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Bei einem Unfall auf dem Parkplatz einer irischen Kirche sind am Montagvormittag mehrere Personen verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache wurden mehrere Besucher eines Trauergottesdienstes in Clondalkin von einem Auto angefahren. Medienberichten zufolge mussten zwei Unfallopfer mit schweren Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Weitere Personen seien leicht verletzt worden. Laut Angaben der Feuerwehr hatten die Rettungskräfte insgesamt 13 Menschen medizinisch versorgt.

Der Unfall ereignete sich laut den Berichten gegen 10:20 Uhr auf dem Parkplatz der Pfarrkirche Immaculate Conception in der Kleinstadt Condalkin im Westen Dublins. In einem auf Twitter verbreiteten Video erklärte ein Augenzeuge, dass dort zu diesem Zeitpunkt etwa 200 Gläubige auf den Beginn eines Requiems gewartet hätten, das für 10 Uhr angekündigt war. Laut der online einsehbaren Todesanzeige wurde der Gottesdienst auf 13 Uhr am Montagnachmittag verschoben.

Augenzeugen: Priester hatte Herzattacke

Bislang nicht bestätigten Berichten von Augenzeugen zufolge soll der Unfall von einem Priester verursacht worden sein. Er habe demnach den Wagen auf den Parkplatz gefahren und dabei aufgrund eines akuten Herzanfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Kleinwagen erfasste schließlich mehrere Personen, während weitere Umstehende noch ausweichen konnten.

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Das Erzbistum Dublin rief am Mittag auf Twitter zum Gebet für die Verletzten auf. "Pfarreimitarbeiter und Priester haben eng mit den Rettungskräften zusammengearbeitet um zu unterstützen, wo sie können", so die Erzdiözese. Der Unfallhergang werde nun genau untersucht. Bis dahin werde die Pfarrei keine weitere Mitteilung machen.

In den Sozialen Netzwerken fanden sich Hinweise auf erhebliche Auswirkungen des Großeinsatzes an der Kirche. Die Polizei hatte das Gebiet weitläufig für den Verkehr gesperrt. Eine Frau berichtete auf Twitter zudem von einer Benachrichtigung, die sie von der nahegelegenen Schule ihrer Tochter erhalten habe. "(Die) Schule musste den Eltern Nachrichten schicken, um ihnen zu sagen, dass die Schüler in der Schule sicher sind … Weiß Gott, welches Gerede und Getuschel zu dem Zeitpunkt schon unterwegs war", so die Userin. (kim)

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