Papst Franziskus fährt mit seinem Papamobil durch eine Menschenmenge.
Neuigkeiten aus der "Fliegenden Pressekonferenz"

Papst Franziskus zum Weltjugendtag in Panama eingetroffen

Am Mittwochabend ist auch Papst Franziskus im mittelamerikanischen Panama eingetroffen. Bei der inzwischen traditionellen "Fliegenden Pressekonfrerenz" gab er Neuigkeiten zu seinen künftigen Reiseplänen preis.

Panama-Stadt - 24.01.2019

Papst Franziskus ist in Panama eingetroffen, wo er in den kommenden Tagen am Weltjugendtag teilnehmen wird. Am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit; 22.16 Uhr MEZ) landete die Maschine nach fast 13 Stunden Flug auf dem Flughafen von Panama-Stadt. Dort wurden Franziskus und seine Delegation vom Staatspräsidenten des mittelamerikanischen Landes, Juan Carlos Varela, sowie dem Päpstlichen Nuntius Miroslaw Adamczyk begrüßt. Zwei Kinder in Landestracht überreichten dem Papst Blumen.

Nach der kurzen Begrüßung auf dem Flughafen begab sich der Papst zur knapp 30 Kilometer entfernten Apostolischen Nuntiatur, wo er während seines Aufenthaltes wohnen wird. In der Residenz des Päpstlichen Botschafters ist lediglich ein privates Abendessen vorgesehen.

Die offizielle Begrüßung findet am Donnerstagmorgen (Ortszeit) im Präsidentenpalast Las Garzas in der historischen Altstadt Panamas statt. Danach wird Franziskus eine Rede vor Politikern und Diplomaten halten und anschließend mit den Bischöfen Zentralamerikas zusammentreffen.

Auf dem weiteren Programm stehen neben einer Willkommensfeier mit den Jugendlichen an der Küstenpromenade und einem Kreuzweg auch Besuche in einer Jugendstrafanstalt und einem Aids-Zentrum. Den Höhepunkt und Abschluss bilden eine Feier unter freiem Himmel am Samstagabend und eine Messe am Sonntag.

Fliegende Pressekonferenz

Auf dem Hinflug nach Panama bekräftigte Franziskus erneut, dass er im November nach Japan reisen wolle. Auf die Frage eines mitreisenden japanischen Journalisten sagte er: "Ich werde im November nach Japan reisen, bereiten Sie sich vor." Zwar gibt es im bisherigen Terminkalender des Papstes für die erste Novemberwoche eine Lücke, eine offizielle Bestätigung der Reise durch den Vatikan liegt aber bisher nicht vor. Schon im September hatte Franziskus von einem möglichen Besuch in Japan gesprochen. Gefragt nach einer Reise in den Irak bestätigte der Papst, dass er gerne dorthin reisen werde, sobald dies möglich sei. Derzeit berieten die Verantwortlichen über einen möglichen Besuch, es gebe aber noch Sicherheitsbedenken.

Der 34. Weltjugendtag war am Dienstagabend mit einer großen Eröffnungsmesse unter freiem Himmel in Panama-Stadt offiziell eröffnet worden. Rund 75.000 Pilger nahmen an der Auftaktmesse teil. Unterdessen haben die Organisatoren die Zahl der insagesamt am Weltjugendtag teilnehmenden Pilger erneut nach unten korrigiert. Kurz vor der Ankunft des Papstes teilten die Veranstalter mit, es hätten sich mehr als 100.000 Pilger aus 156 Ländern für das noch bis zum Sonntag dauernde Fest der katholischen Jugend registriert. Zuletzt hatte hatte es geheißen, es würden 150.000 Wallfahrer erwartet - einige Wochen davor war sogar von mehr als 200.000 teilnehmenden Pilgern die Rede gewesen. Aus Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz rund 2.300 Pilger vor Ort. (tmg/KNA/dpa)