Jesus rettet Petrus auf dem Wasser.
Schuhe, mit denen man wie Jesus "auf Wasser laufen" kann

Label aus New York bringt "Jesus Shoes" heraus – keine Sandalen!

Wie Jesus "auf Wasser laufen" – das soll man mit Schuhen, die jetzt eine Firma aus New York herausgebracht hat. Das Label sorgte in der Vergangenheit bereits mit anderen ungewöhnlichen Aktionen für Aufmerksamkeit.

New York - 10.10.2019

"Walk on Water" – "Lauf auf dem Wasser": Damit wirbt eine Firma für Produktdesign aus New York. Denn was sie jetzt auf den Markt gebracht haben, sind keine gewöhnlichen Sneaker. Es sind "Jesus-Schuhe" – gefüllt mit Wasser aus dem Jordan. Herausgebracht wurden sie am Dienstag.

Mit der Aktion wollte das Label "MSCHF" sogenannte "Collaborations" auf die Schippe nehmen, also Zusammenarbeiten von großen Marken aus verschiedenen Bereichen oder mit berühmten Persönlichkeiten. "MSCHF"-Vertriebsleiter Daniel Greenberg erklärte dazu der New York Post: "Wir fragten uns, wie ein Collab mit Jesus Christus aussehen würde." Schließlich sei er "eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Geschichte". Das einzige, was der jüdische Greenberg über Jesus wisse, sei, dass er "über Wasser lief".

Ausgestattet sind die Schuhe mit blau eingefärbtem, gesegnetem Wasser aus dem Jordan – dem Fluss, in dem Jesus getauft wurde –, einem Kruzifix an den Schnürsenkeln und einem roten Fußbett, das wohl an die Schuhe des Papstes erinnern soll. Ebenso wird mit einer Aufschrift an Matthäus 14,25 erinnert: "Aber um die vierte Nachtwache kam Jesus zu ihnen und wandelte auf dem Meer" – der Bibelstelle, in der Jesus auf dem Wasser läuft.

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Verkauft wurden die Sneaker in dem Online-Shop "StockX". Nach wenigen Minuten waren die etwa 25 Paare ausverkauft. Das ursprüngliche Modell, "Airmax 97" von "Nike", kostet eigentlich 130 Euro. Durch die Modifizierung von "MSCHF" stieg der Preis gleich auf rund 3.000 US-Dollar (2.720 Euro). "Nike" war daran nicht beteiligt.

"MSCHF" ist bekannt für seine verrückten Ideen. Jeden zweiten und vierten Dienstag veröffentlicht das Label neue skurrile Produkte. Mit dabei war beispielsweise schon die Schriftart "Times Newer Roman", die exakt so aussehen soll wie die Originalschriftart. Allerdings sei sie etwas breiter, sodass Seiten sich schneller füllen lassen, hieß es – eine wohl äußerst nützliche Erfindung für jeden Studenten. (mpl)