"Unwohlsein": Papst bleibt traditionellem Bußgottesdienst fern
Franziskus wollte mit Priestern seiner Diözese feiern

"Unwohlsein": Papst bleibt traditionellem Bußgottesdienst fern

Eigentlich wollte Papst Franziskus am Morgen mit den Priestern seines Bistums Rom den traditionellen Bußgottesdienst nach Aschermittwoch feiern. Doch den musste das Kirchenoberhaupt aus gesundheitlichen Gründen absagen.

Vatikanstadt - 27.02.2020

Papst Franziskus hat einen traditionellen Gottesdienst mit Priestern des Bistums Rom am Donnerstagvormittag abgesagt. Der Pontifex habe es "aufgrund leichten Unwohlseins" vorgezogen, in der Nähe der Casa Santa Marta im Vatikan zu bleiben, teilte Vatikansprecher Matteo Bruni laut "Vatican News" mit. Traditionellerweise feiert der Papst am Donnerstag nach Aschermittwoch mit den Priestern seines Bistums einen Bußgottesdienst und nimmt auch einigen die Beichte ab. Das Treffen findet in der römischen Bischofskirche statt, der Lateranbasilika.

Wie Bruno weiter bestätigte, will das 83-jährige Kirchenoberhaupt seine geplanten Audienztermine aber wahrnehmen. Franziskus hatte am Donnerstag auch die Morgenmesse in der Casa Santa Marta gefeiert, hielt aber außerplanmäßig keine Predigt. Am Aschermittwoch hatte Franziskus wie üblich an der abendlichen Bußprozession auf dem Aventin-Hügel teilgenommen und den anschließenden Gottesdienst in der Basilika Santa Sabina gefeiert. (tmg/KNA)