Eine offene Kirchentür
Robert Berger starb mit 102 Jahren

Ältester Priester des Erzbistums München und Freising gestorben

Das Erzbistum München und Freising trauert um seinen ältesten Priester: Als Robert Berger geboren wurde, tobte noch der Erste Weltkrieg. Bereits seit 1983 befand sich der Geistliche im Ruhestand.

München - 12.05.2020

Im Alter von 102 Jahren ist am 8. Mai der älteste Priester der Erzdiözese München und Freising, Robert Berger, gestorben. Das teilte die Pressestelle des Erzbistums am Dienstag in München mit. Der am 13. November 1917 in München geborene Geistliche wirkte von 1957 bis zu seinem Ruhestand 1983 in der Pfarrei Sankt Bernhard in München-Ramersdorf. Ab 1968 war er zudem Stellvertreter des Dekans in München-Ramersdorf. Die Priesterweihe empfing Berger 1948 in Rom. Er war danach in den Münchner Pfarreien Heilig Geist und Sankt Sebastian tätig. 1983 trat er in den Ruhestand und lebte zuletzt in Grünwald südlich von München.

Als (wohl) ältester Priester Deutschlands gilt Bruno Kant (104) aus dem Bistum Fulda. Er wurde am 26. Februar 1916 in Werblin in Westpreußen geboren. Am 23. Juli 1950 wurde Kant von Bischof Johannes Baptist Dietz im Fuldaer Dom zum Priester geweiht. Seit 2007 ist er Pfarrer im Ruhestand. Kant lebt heute in einem Pfarrhaus im Eichenzeller Ortsteil Löschenrod im Landkreis Fulda. Als ältester Priester der Welt galt lange der belgische Geistliche Jacques Clemens. Er starb 2018 im Alter von 108 Jahren. (tmg/KNA)